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Extrem-Triathlon : Zwangspause bei Deichmanns Weltumrundung

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Jonas Deichmann: Zwangspause auf der 21.600 Kilometer langen Radstrecke. Bild: dpa

456 Kilometer Adria-Schwimmen hat er hinter sich. 5040 Kilometer will er durch Amerika laufen. Doch auf den 21.600 Kilometern mit dem Rad sitzt Extrem-Triathlet Deichmann in der Türkei fest.

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          Jonas Deichmanns Triathlon um die Welt ist durch die Coronakrise ins Stocken geraten. Der Extrem-Triathlet wartet bislang vergebens auf eine Einreiseerlaubnis nach Russland, nach rund einem Viertel der Radstrecke muss er deshalb eine unfreiwillige Pause einlegen. Bereits seit zwei Wochen sitzt Deichmann in der Türkei fest, mehrere Anfragen für den Grenzübertritt Richtung Russland blieben erfolglos.

          Er habe „gewusst“, dass so eine Situation eintreten könne, sagte Deichmann. „In der weiteren Reiseplanung bin ich noch nicht weitergekommen. Erst einmal sitze ich hier fest und werde wohl noch einige Zeit hier bleiben müssen“, schrieb er in seinem wöchentlichen Blog. Die neue Corona-Mutation mache es „noch schwieriger zu reisen“.

          Deichmann wagt sich inmitten der Coronakrise an eine Weltreise in 120 Ironmen. Die 456 Kilometer lange Schwimmstrecke an der Adria hat er bereits hinter sich. Nun befindet er sich auf der 21.600 Kilometer langen Radstrecke, 5040 Kilometer Laufen im Rahmen von 120 Marathons quer durch Amerika sollen folgen. Wenn alles nach Plan läuft, wird der Abenteurer die Bestmarke für den längsten absolvierten Triathlon nach eigenen Angaben um „das Fünf- bis Sechsfache schlagen“.

          Nach dem Schwimmausstieg im kroatischen Dubrovnik radelte Deichmann über Montenegro, Nordmazedonien, Albanien und Bulgarien in die Türkei. Dort vertreibt er sich nun mit Genussfahrten durch türkische Dörfer die Zeit, ehe es dann doch irgendwann nach Russland und in die Kälte Sibiriens gehen soll.

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