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FAZ Plus Artikel Kommentar : Jan Ullrich im eigenen Gefängnis

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Jan Ullrich Bild: dpa

Er steckte immer wieder im Dilemma, aber möglicherweise war die Lage bei Jan Ullrich noch nie so ernst wie jetzt. Eine Eskalation als Wendepunkt? Das ist so eine Sache beim früheren Radsport-Star.

          Ein gefallener Star, seit langem schon. Und ein Mann, der nach Halt und Orientierung sucht, wie es scheint. Jan Ullrich steckte immer wieder im Dilemma, in beruflichen und privaten Schwierigkeiten, aber möglicherweise war die Lage noch nie so ernst wie jetzt. Eine Lebenskrise allem Anschein nach, nicht zu meistern offensichtlich ohne professionelle Hilfe. Ullrich, der einst als Held angesehen wurde von einem nicht geringen Teil des deutschen Sportpublikums, der eine Art Märchenprinz darstellte als Sieger der Tour de France 1997, hat nun selbst von Drogenkonsum gesprochen und davon, dass er eine Therapie beginnen will.

          Von seinem Anwalt war zu hören, dass bereits ein Platz in einer Klinik in Deutschland für Ullrich reserviert sei. Ullrich, 44 Jahre alt, lebt inzwischen auf Mallorca, getrennt von Frau und Kindern. Und damit ein Stück weit entwurzelt. Eine schwere Zeit, sagte Ullrich. Das ist nachzuvollziehen. Und erklärt oder entschuldigt doch nicht die turbulenten Ereignisse in diesen Tagen, die heftige Auseinandersetzung mit dem Nachbarn Til Schweiger, die zu einer Nacht in einer Zelle führte, unter „menschenunwürdigen Zuständen“, wie Ullrich behauptet.

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