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Emanuel Steward gestorben : Klitschko-Trainer ist tot

  • Aktualisiert am

Stribt im Alter von 68 Jahren: Boxtrainer Emanuel Steward Bild: dpa

Boxtrainer Emanuel Steward ist tot. Der Amerikaner, der zu den größten Trainern seiner Zunft gehörte, starb im Alter von 68 Jahren in Detroit. Die Klitschkos, Lennox Lewis und die Boxwelt trauern um einen allseits geschätzten Coach.

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          Die Boxwelt trägt Trauer. Emanuel Steward, einer der größten Trainer der Boxgeschichte, ist tot. Der Amerikaner starb am Donnerstag (Ortszeit) im Alter von 68 Jahren in einem Krankenhaus in Detroit an Darmkrebs. „Manny hat mir immer gesagt, dass ich der Beste bin“, schrieb der ehemalige Boxweltmeister Lennox Lewis auf seiner offiziellen Website. „Aber die Wahrheit ist: Er war der Beste. Ich bin dankbar, fühle mich geehrt und privilegiert, dass ich Anteil an seinem historischen Erfolg habe.“ Lewis war einer der bekanntesten und erfolgreichsten Boxer, die Steward in seiner 1971 begonnenen Trainerkarriere betreut hatte.

          Holyfield, Hearns, Wladimir Klitschko trainierten unter ihm

          Zu den Schützlingen des ehemaligen Box-Amateurs gehörten der viermalige Schwergewichtsweltmeister Evander Holyfield und Thomas Hearns, der in fünf verschiedenen Gewichtsklassen Weltmeister wurde. Auch die Ausnahmeboxer „Prince“ Naseem Hamed, Óscar de la Hoya und Julio César Chávez profitierten vom Wissen und der menschlichen Größe des Amerikaners. Unter den ersten, die bereits in der Nacht zum Freitag kondolierten, waren Wladimir und Vitali Klitschko. „Der Tod von Emanuel Steward ist ein großer Verlust für den Boxsport. Ich bin sehr glücklich und dankbar, dass ich die Chance bekommen habe, mit einer Legende zusammen zu arbeiten“, sagte Wladimir. Der 36-Jährige hatte seit 2004 unter Steward trainiert und mit ihm den Weg zurück zum WM-Titel geschafft. „Ich werde die gemeinsame Zeit vermissen, die langen Gespräche über das Boxen, die Welt und das Leben. Vor allem aber werde ich unsere Freundschaft vermissen.“

          Schüler und Lehrer: Auch Wladimir Klitschko profitierte von der Expertise des Amerikaners Bilderstrecke

          In seiner amerikanischen Heimat trauern Stewards zahlreiche Weggefährten. „Wir sind alle bestürzt. Er stand immer für das Beste, was Boxen zu bieten hat“, sagte Promoter Bob Arum, der seit den 1980er Jahren mit ihm befreundet war. „Emanuel Stewards Tod ist der größte Verlust für den Boxsport seit langem. Er wird sehr vermisst werden. Meine Gedanken und Gebete sind bei seiner Familie“, twitterte Freddy Roach, einer der namhaftesten Trainer-Kollegen Stewards. Als Boxer feierte Emanuel Steward als 18-Jähriger 1963 mit dem Gewinn des „Golden Gloves“, dem wohl traditionsreichsten amerikanischen Boxturnier, den größten Erfolg. Seine Verdienste als Trainer wurden unter anderem 1996 mit der Aufnahme in die Hall of Fame des Boxens und der zweimaligen Wahl zum Trainer des Jahres durch die Vereinigung der amerikanischen Box-Journalisten gewürdigt.

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