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WM-Halbfinale gegen Finnland : Liebeserklärung an die deutsche Mannschaft

Gewachsenes Selbstvertrauen: Das Team freut sich über den Sieg gegen Schweiz und auf das Halbfinale gegen Finnland. Bild: AFP

Künstler am Puck, Freudentränen beim Kapitän und ein Trainer, der ins Schwärmen gerät: Das deutsche Eishockey-Team hat Großes vor. Jetzt fehlen bei der WM nur noch zwei Siege zur ultimativen Krönung.

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          Was in der Kabine gesagt und getan wird, unterliegt normalerweise einer strikten Geheimhaltungspflicht. Toni Söderholm brach mit dieser Regel, und die kleine Episode, von der er berichtete, verdeutlichte, welch außergewöhnliche Leistung sie gemeinsam vollbracht hatten – und wie sehr sie alle von diesem Erfolg emotional ergriffen wurden. Söderholm, so erzählte er es, als er die Umkleide verlassen hatte, dankte jedem Einzelnen für seinen Einsatz, mit dem er zum 3:2-Sieg über die Schweiz beigetragen hatte.

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          Marc Heinrich
          Sportredakteur.

          Vom Stürmerstar über den Ersatztorwart zum Zeugwart. Als der Bundestrainer vor Kapitän Moritz Müller stand, schauten sich die beiden Führungskräfte des Eishockey-Nationalteams in die Augen, und Müller erwiderte auf die anerkennenden Worte des Chefs nur einen kurzen Satz: „Das reicht nicht!“ Viel prägnanter als der Kölner Verteidiger kann man das gewachsene Selbstvertrauen kaum artikulieren.

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