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Eishockey-WM : Beide Absteiger sind ermittelt

  • Aktualisiert am

Traurige Italiener: Abstieg steht fest. Bild: AP

Bei der Eishockey-WM füllt sich das Tableau des Viertelfinales. Auch die Aufsteiger für 2023 stehen fest. Unklar ist, wie mit Russland und Belarus umgegangen wird.

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          Tschechien ist bei der Eishockey-WM in Finnland ins Viertelfinale eingezogen. Der zwölfmalige Weltmeister bezwang in der Gruppe B in Tampere die USA mit 1:0 (1:0, 0:0, 0:0) und steht damit nach Olympiasieger Finnland und dem elfmaligen Titelträger Schweden als dritte Mannschaft der Gruppe in der Runde der letzten Acht.

          Der Weltranglistenzehnte Dänemark gewann in der Gruppe A überraschend mit 3:2 (2:0, 0:1, 1:1) gegen Titelverteidiger und Rekordweltmeister Kanada, der ebenso wie Deutschland und die Schweiz bereits zuvor für die Runde der letzten Acht qualifiziert war. Am Dienstag (15.20 Uhr) reicht den Dänen nun ein Punkt, also eine Niederlage nach Verlängerung, im direkten Duell gegen die Slowakei, um weiterzukommen. Deutschland kann mit einem Sieg am Dienstag (11.20 Uhr/Sport1 und Mangentasport) gegen Tabellenführer Schweiz zum ersten Mal in der Geschichte sogar als Gruppensieger in die Runde der letzten Acht einziehen.

          Dem WM-Dritten USA reicht im letzten Gruppenspiel am Dienstag (15.20 Uhr) gegen Norwegen ebenfalls ein Punkt um als Vierter weiterzukommen. Ansonsten könnte Lettland am Dienstag mit einem Erfolg über Schweden noch an den Amerikanern vorbeiziehen.

          Ungarn und Slowenien steigen auf

          Italien und Großbritannien stehen hingegen bei den 85. Titelkämpfen als Absteiger fest. Der Weltranglisten-16. Italien verlor das direkte Duell in der Gruppe A mit dem zuvor punktlosen Kasachstan mit 2:5 (1:2, 1:1, 0:2) und muss im nächsten Jahr in der Division I um den Wiederaufstieg kämpfen. Großbritannien unterlag in Tampere Österreich nach einer Zwei-Tore-Führung noch mit 3:5 (1:0, 1:0, 1:5).

          Als Aufsteiger aus der Division I stehen bereits Slowenien und Ungarn fest. Unklar ist noch, wie mit Russland und Belarus umgegangen wird, die aufgrund des Angriffskrieges gegen die Ukraine von der WM ausgeschlossen worden waren. Eine Entscheidung des Weltverbandes IIHF steht noch aus. Die 16 Plätze in der Top-Division sind durch die beiden Aufsteiger komplett vergeben.

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