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Eishockey : Trennen sich die Frankfurt Lions von Kühnhackl?

„Wir diskutieren auch darüber, ob der Vertrag mit Kühnhackl eventuell aufgelöst werden könnte” Bild: picture-alliance/ dpa

Wie geht es weiter mit dem „Eishockeyspieler des Jahrhunderts“? Bei den Frankfurt Lions hat Erich Kühnhackl als Sportdirektor wohl keine Zukunft. Schon getrennt hat sich der in erheblicher Finanznot steckende Klub von seinem Geschäftsführer.

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          Die in erheblicher Finanznot steckenden Frankfurt Lions denken darüber nach, sich von Sportdirektor Erich Kühnhackl zu trennen. Der Eishockeyklub hatte vor einer Woche aufgrund fehlender Sponsoreneinnahmen einen Antrag auf Eröffnung eines Insolvenzverfahrens gestellt. Sparen lautet daher das Gebot der Stunde, um sich doch noch die Lizenz für die Deutsche Eishockey Liga sichern zu können.

          „Wir diskutieren derzeit darüber, wo wir Geld sparen können. Und wir diskutieren auch darüber, ob der Vertrag mit Kühnhackl eventuell aufgelöst werden könnte“, sagte Siggi Schneider, der Mehrheitseigner der Frankfurt Lions AG.

          Kühnhackl, der auch Vizepräsident des Deutschen Eishockey-Bundes und deutscher „Eishockeyspieler des Jahrhunderts“ ist, wurde zu Saisonbeginn angestellt und soll sich um die Nachwuchsarbeit kümmern.

          Schneider betonte, dass er mit Kühnhackls Arbeit, die eigentlich erst nächstes Jahr erste Früchte erbringen sollte, nicht unzufrieden sei. „Ich würde mir wünschen, dass er weitermacht“, sagte Schneider. Die Frage ist nur, ob sich die Löwen dies leisten können.

          Unterdessen bestätigte Schneider, dass Stephan Werner nicht mehr Geschäftsführer der Lions ist. Allerdings sei Werner nicht entlassen worden. Er habe „aus persönlichen“ Gründen um Auflösung seines Vertrages gebeten. Dies habe nichts mit der Situation der Lions zu tun. Am nächsten Dienstag gehen die Gespräche mit der Stadt Frankfurt, von der sich die Löwen Hilfe erhoffen, in die nächste Runde. Die Chancen, ob es auch weiterhin Profi-Eishockey in Frankfurt geben wird, bezifferte Schneider am Samstag mit „fünfzig zu fünfzig“.

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