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Eishockey-Playoffs : Favoriten München und Berlin patzen in DEL-Halbfinals

  • Aktualisiert am

In den DEL-Halbfinals geht es auf dem Eis heiß zu. Bild: dpa

Nach zwei Heimsiegen steht es in den Halbfinalserien um die deutsche Eishockey-Meisterschaft jeweils 1:1. Mannheim und Nürnberg setzten sich in spannenden Partien gegen München und Berlin durch.

          Titelverteidiger EHC Red Bull München und der einstige Branchenführer Eisbären Berlin haben in den Playoff-Halbfinals der Deutschen Eishockey Liga jeweils den Ausgleich hinnehmen müssen. München unterlag am Samstag bei den Adlern Mannheim mit 2:4 (1:1, 0:0, 1:3). Berlin verlor auswärts bei den Nürnberg Ice Tigers nach Verlängerung mit 2:3 (1:1, 1:1, 0:0). In beiden Serien steht es damit nach zwei Partien jeweils 1:1. Die Mannschaft, die als Erstes viermal gewinnt, zieht ins Playoff-Finale ein. Am Montag geht es mit Heim-Auftritten für München und Berlin weiter.

          Im spannenden Topduell drehten die Mannheimer mit einem Doppelschlag binnen 51 Sekunden im Schlussdrittel einen zwischenzeitlichen 1:2-Rückstand. Nach einem minutenlangem Videobeweis zählte der Treffer von Christoph Ullmann, Luke Adam legte nach (53. Minute). Für den Endstand vor 13.600 Zuschauern in der ausverkauften Mannheimer Arena sorgte dann Kapitän Marcus Kink 44 Sekunden vor dem Ende mit seinem Treffer ins verwaiste Münchner Tor. Zwei Tage nach dem brutalen Foul von Steve Pinizzotto zeigten die Adler damit eine Reaktion. „Es war auf jeden Fall ein Statement“, sagte Mannheims Olympia-Silbergewinner David Wolf.

          Nach dem ersten Spiel hatte das überharte Einsteigen von Pinizzotto für Aufregung gesorgt. Adler-Nationalstürmer Matthias Plachta schaute diesmal wie erwartet verletzungsbedingt nur zu. Pinizzotto wird wegen seiner Fünf-Spiele-Sperre in dieser Serie nur noch einmal mitwirken können, falls es zu einem siebten Duell kommen sollte.

          Beim Serien-Ausgleich der Nürnberger gegen Berlin stach Olympia-Silbermedaillengewinner Leo Pföderl mit zwei Treffern hervor. In der temporeichen und gutklassigen Partie brachte der Nationalstürmer die Franken in der mit 7672 Zuschauern ausverkauften Nürnberger Arena zunächst in Führung (9. Minute). In der letzten Sekunde vor dem Ende des zweiten Drittels erzielte der 24-Jährige das zwischenzeitliche 2:2. In der 77. Minute entschied dann der Kanadier John Mitchell zugunsten der Gastgeber die Partie. Am Donnerstag hatte sich der Hauptrunden-Zweiten Berlin im Duell mit dem -Dritten daheim 5:1 behauptet.

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