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Eishockey : Mannheim macht kurzen Prozess

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Antreten zum auf den Helm klopfen: Mannheimer Adler danken ihrem Torwart Endras zum Einzug ins Finale Bild: dpa

Die Adler Mannheim nutzen im Halbfinal-Duell mit den Kölner Haien gleich ihre erste Chance auf den Finaleinzug in der DEL. Die 4:0-Serie weckt gute Erinnerungen.

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          Die Adler Mannheim zogen souverän ins Finale  um die deutsche Eishockey-Meisterschaft ein und spielen erstmals seit 2015 wieder um den Titel. Der Hauptrunden-Erste gewann am Dienstag auswärts bei den Kölner Haien auch das vierte Duell mit 4:2 (1:0, 3:0, 0:2). Erstmals seit vier Jahren endete eine Halbfinal-Serie mit 4:0-Siegen. Damals gelang dies ebenfalls den Adlern, die anschließend ihren siebten Titel gewannen.

          Die Mannheimer verdienten sich vor 11.329 Zuschauern gegen lange chancenlose Kölner ihren Sieg. Luke Adam (11. Minute) erzielte die Führung. Innerhalb von nur vier Minuten bauten die Gäste dann das 1:0 in ein klares 4:0 aus: Andrew Desjardins (28.), Garrett Festerling (28.) und Ben Smith (32.) nutzten kaltschnäuzig die Möglichkeiten. Erst im Schlussdrittel kam Kölns Pascal Zerressen (45.) mit einem verdeckten Schuss Mannheims Nationaltorhüter Dennis Endras vorbei. Zu mehr als dem zweiten Treffer dank Nationalstürmer Frederik Tiffels (54.) reichte es nicht mehr.

          „Das Ergebnis sieht vielleicht souverän aus, aber wir wissen, dass da ein paar sehr enge Drittel waren“, sagte Mannheims Trainer Pavel Gross bei MagentaSport. „Wir haben auf jeden Fall einen guten Dennis Endras gehabt.“ Die stark ersatzgeschwächten Kölner fanden im zweiten Drittel auch in einer knapp einminütigen 5:3-Überzahlsituation keine Mittel, den Goalie zu überwinden. „Wir haben einen unglaublichen Torwart im Tor“, lobte zuvor bereits Mannheims Verteidiger-Toptalent Moritz Seider. Endras ließ in vier Duellen mit Köln insgesamt nur drei Gegentore zu.

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          Trauer statt Karneval: Kölner Haie klar unterlegen : Bild: dpa

          Mannheims Final-Gegner wird in der zweiten Halbfinal-Serie zwischen Titelverteidiger EHC Red Bull München und Außenseiter Augsburger Panther ermittelt und steht frühestens am Freitag fest. Am Mittwoch (19.30 Uhr/Sport1 und MagentaSport) geht es für München darum, die Augsburger in der Serie nicht auf 1:3 davonziehen zu lassen.

          Das erste Finale wird dann am 18. April in Mannheim ausgetragen. Auch die Titel-Entscheidung fällt im Modus Best of Seven: Vier Siege sind für die Meisterschaft notwendig.

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