https://www.faz.net/-gtl-98pzf

Eishockey : München und Berlin auf Finalkurs in DEL-Playoffs

  • Aktualisiert am

Kurz in Schieflage, aber am Ende auf Finalkurs: Brooks Macek von Red Bull München Bild: Picture-Alliance

Der Meister und der Hauptstadt-Klub machen einen Schritt Richtung Finale. Aber ihre Gegner verlangen ihnen alles ab.

          1 Min.

          Der EHC Red Bull München und die Eisbären Berlin haben mit Heimsiegen wieder die Führung in den Halbfinal-Playoffs der Deutschen Eishockey Liga übernommen. Meister München bezwang am Montag die Adler Mannheim nach zweimaliger Verlängerung mit 2:1 (1:0, 0:0, 0:1, 0:0, 1:0) und liegt in der Best-of-Seven-Serie mit 2:1 vorn. Berlin gewann zuvor gegen die Nürnberg Ice Tigers ebenfalls nach Verlängerung mit 4:3 (1:1, 2:1, 0:1, 1:0). Spiel vier findet am Mittwoch (19.30 Uhr) in Mannheim und Nürnberg statt.

          Mads Christensen erlöste die Münchner an seinem 31. Geburtstag nach 86 Minuten in der zweiten Overtime und holte damit für seine Mannschaft den Vorteil in der Halbfinal-Serie. In der regulären Spielzeit erzielte Münchens Kapitän Michael Wolf nach neun Minuten das 1:0. Nürnbergs Devin Setoguchi glich für die Adler zehn Minuten vor dem Ende zum verdienten 1:1 aus.

          Während beide Teams in der ersten Verlängerung noch sehr verhalten agierten, nutzte der Däne Christensen die erste Gelegenheit zum vielumjubelten 2:1 eiskalt aus. „Es ist sehr, sehr eng in der Serie. Am Mittwoch wird es nicht einfacher“, sagte Christensen bei Telekom Sport.

          Berlin und Nürnberg schenken sich nichts in den DEL-Playoffs.

          Auch in Berlin fiel die Entscheidung in der Overtime. Eisbären-Profi Nick Petersen sorgte bereits nach 23 Sekunden in der Extraspielzeit für die Entscheidung. „Ich wollte so schnell wie möglich das Tor machen. Es hat geklappt“, sagte der Torschütze nach der Partie. Auch Eisbären-Trainer Uwe zeigte sich sehr zufrieden. „Spiel drei einer Best-of-Seven-Serie ist das wichtigste Spiel. Wir sind froh, dass wir es gewonnen haben“, erklärte der Ex-Bundestrainer.

          Vor 14.200 Zuschauern gingen die Gastgeber nach zehn Minuten durch Rihards Bukarts in Führung. Steven Reinprecht (14.) glich aus. Nach einem Doppelschlag von Louis-Marc Aubry (23.) und Marcel Noebels 22 Sekunden später erhöhten die Eisbären auf 3:1. Reinprecht (28.) brachte die Gäste mit seinem zweiten Treffer und Yasin Ehliz (41.) egalisierten für die Ice Tigers. In der hektischen Schlussphase fielen keine weiteren Tore. So ging es in die Verlängerung, in der Petersen schnell für die Entscheidung sorgte.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Frankreichs Bildungsminister Jean-Michel Blanquer im Oktober in Paris

          Islamismus in Frankreich : Kleingruppen gegen Fundamentalismus

          Mit einer neuen Schulpolitik will Frankreich Jugendliche aus Einwandererfamilien besser fördern – und so dem Islamismus entgegenwirken. Bildungsminister Blanquer hat als Schuldirektor den wachsenden Einfluss des Fundamentalismus erlebt.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.