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Eishockey : Ehemaliger Bundestrainer Ludek Bukac tot

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Ludek Bukac ist gestorben. Der frühere Trainer der deutschen Eishockeynationalmannschaft starb im Alter von 83 Jahren. Mit der Tschechoslowakei wurde er 1985 Weltmeister.

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          Der ehemalige deutsche Eishockey-Nationaltrainer Ludek Bukac ist am Samstag im Alter von 83 Jahren gestorben. Das teilte der tschechische Eishockey-Verband auf seiner Internetseite mit. Der im nordböhmischen Usti nad Labem (Aussig an der Elbe) geborene Bukac gewann schon als Spieler mit der tschechoslowakischen Nationalmannschaft Silber bei der Eishockey-WM 1961 und Bronze 1963.

          Viel beeindruckender war seine Erfolgsbilanz als Nationaltrainer: Die Tschechoslowakei führte er 1985 zum Weltmeistertitel, bei zwei Weltmeisterschaften (1982 und 1983) gewann er mit dem CSSR-Team Silber und einmal WM-Bronze 1981 sowie Bronze bei den Olympischen Spielen 1984.

          Nach mehreren Jahren als Nationaltrainer Österreichs (1986-1991) und Deutschlands (1992-1994) kehrte er in seine Heimat zurück und führte die inzwischen von der Slowakei getrennte Tschechische Republik 1996 zu ihrem ersten Weltmeistertitel. 2007 wurde Ludek Bukac in die „Hall of Fame“ des internationalen Eishockeyverbandes IIHF aufgenommen.

          „Mit Ludek Bukac verliert der Eishockeysport eine prägende Persönlichkeit, einen exzellenten Spieler und herausragenden Trainer“, sagte der Präsident des deutschen Eishockeybundes (DEB) Franz Reindl. „In seine starke Ära als Bundestrainer fallen tolle Erfolge und Spielerentwicklungen. Unsere Gedanken sind bei seiner Familie.“ Mit Bukac landete die DEB-Auswahl 1992 bei den Olympischen Winterspielen in Albertville auf Platz sechs.

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