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Hopp-Interview zum Eishockey : „Wir wollen niemandem etwas wegnehmen“

Dunkle Zeiten für die Adler Mannheim? Die Deutsche Eishockey Liga sucht einen Weg aus der Corona-Krise. Bild: Imago

Daniel Hopp ist beim Eishockey-Klub Adler Mannheim als Krisenmanager gefordert. Er erklärt im F.A.Z.-Gespräch, warum das Konjunkturpaket nachjustiert werden müsste und was im Streit um Gehaltsverzicht nützlich wäre.

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          Tim Stützle und Lukas Reichel werden beim kommenden NHL-Draft hoch gehandelt, Moritz Seider hat den Schritt bereits vollzogen, während Leon Draisaitl als Top-Scorer der Hauptrunde in Edmonton glänzte – wächst da gerade eine „goldene Generation“ im deutschen Eishockey heran?

          Im deutschen Eishockey steht uns Bescheidenheit immer gut zu Gesicht. Wir haben einige junge und gute Leute und wollen uns nachhaltig unter den besten sechs, acht Nationen etablieren. In allererster Linie zeigt der Trend, dass die Nachwuchsförderung an Wert gewonnen hat und dass es sehr viele Spieler bei uns gibt, die nach oben kommen wollen und bereit sind, alles dafür zu geben. Wenn wir diese gezielte Ausbildung in Deutschland fortsetzen und optimieren, werden noch viele Talente diesen Weg ebenfalls gehen. Wir sind als DEB-Spitze 2014 mit dem Programm „Powerplay 2026“ angetreten und hatten darin das Ziel von Medaillen für unsere Nationalmannschaften ausdrücklich formuliert, was damals so mancher nicht für möglich hielt. Aber 2018 bei Olympia hat sich mit Silber in Pyeongchang erstmals seit Bronze in Innsbruck 1976 gezeigt, dass es machbar ist. Jetzt muss es unser Bestreben sein, dass der Abstand zwischen den Erfolgen nicht wieder so groß wird.

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