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Eishockey : „Es geht ums Überleben“

Spieler der Adler Mannheim: Verzichten oder nicht überleben. Bild: Picture-Alliance

Adler Mannheims Gesellschafter Daniel Hopp will mit den Spielern in einem offenen Dialog um Gehaltsverzicht werben. Sonst würde die Eishockey-Liga die Corona-Krise nicht überstehen.

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          Daniel Hopp, Gesellschafter bei den Adler Mannheim, hat in der Debatte um den Gehaltsverzicht der Spieler in der Deutschen Eishockey Liga (DEL) mit Nachsicht auf die Kritik von Seiten der Profis reagiert. „Wir müssen mit den Spielern und unseren Angestellten in einen offenen Dialog gehen und an dieser Stelle um Verständnis werben“, sagte er dem „Mannheimer Morgen“.

          Der 39-Jährige betonte, dass es sich nicht um eine generelle Einkommenseinbuße handeln soll, sondern er sprach „von einer Stundung in Höhe von 25 Prozent“. Sobald wieder gespielt werden könne und die Umsätze der 14 Vereine die gleiche Größenordnung erreichten wie im Jahr zuvor, „werden die Gehälter zu hundert Prozent ausgezahlt“.

          Im Rahmen des geplanten Saisonstarts am 18. September wurden die Spieler aufgefordert, auf ein Viertel ihres Grundgehalts zu verzichten. Die Zustimmung aller Aktiven soll Voraussetzung für die Lizenzerteilung sein. Hopp nannte die wirtschaftliche Situation in der Liga dramatisch: „Es geht ums Überleben der Klubs.“

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