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Springreiten : Ehning kommt gut ins Aachener Turnier

  • Aktualisiert am

Marcus Ehning auf Calanda: „Es geht vor allem darum, ins Turnier reinzukommen.“ Bild: dpa

Marcus Ehning belegt beim Eröffnungsspringen des größten Reitturniers der Welt in der Aachener Soers als bester Deutscher Platz drei. Die übrigen deutschen Reiter hatten mit der Entscheidung nichts zu tun.

          Den ersten Sieg beim diesjährigen CHIO in Aachen hat sich Olivier Robert gesichert. Der 43 Jahre alte Springreiter gewann am Dienstag das Eröffnungsspringen beim größten Reitturnier der Welt. Im Sattel von Vadrouille d’Avril setzte sich der Franzose mit dem schnellsten Ritt vor Laura Kraut aus den Vereinigten Staaten mit Berdenn durch. Auf den dritten Platz kam Marcus Ehning aus Borken mit Calanda. Ehning blieb auf der zehnjährigen Stute ebenfalls fehlerfrei, war aber langsamer als die beiden Konkurrenten vor ihm. Zweitbester deutscher Starter war Gerrit Nieberg aus Sendenhorst, der mit Quibelle de la Coeur auf Platz sieben ritt.

          Die übrigen deutschen Reiter hatten mit der Entscheidung nichts zu tun. Zwölfter wurde Daniel Deußer auf Tobago, auf Platz 32 landete Weltmeisterin Simone Blum mit ihrem Zweitpferd Cool Hill, Rang 38 belegte Christian Ahlmann mit Take a Chance on me. Ehning, Deußer, Blum und Ahlmann werden aller Voraussicht nach am Donnerstagabend im Nationenpreis für Deutschland antreten.

          Viele Topreiter hielten sich am ersten Tag des Turniers noch zurück und ritten eher Übungsrunden; so wie Deußer, der Zeitfehler in Kauf nahm. „Es geht vor allem darum, ins Turnier reinzukommen“, sagte Ehning. Was ihn selber nicht davon abhielt, beim Auftakt des Turniers eine flotte Runde zu drehen.

          Ehning war im Vorjahr der erfolgreichste Reiter des CHIO, gewann mit dem deutschen Team den Nationenpreis sowie den Großen Preis. „Das zu toppen ist schwer“, erklärte der 44-Jährige aus Borken: „Ich lasse die Woche mal auf mich zukommen.“ Für die schweren Prüfungen setzt Ehning in diesem Jahr auf Funky Fred. Pret A Tout sei nach einer Pause noch nicht so weit, um beim größten Turnier der Welt anzutreten.

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