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Dressurturnier ohne Zuschauer : Werth siegt immer noch

Erfolgsduo: Isabell Werth und der Hengst Emilio. Bild: Daniel Pilar

Beim ersten Zusammentreffen deutscher Top-Dressurreiter seit Ausbruch der Corona-Krise gewinnt Isabell Werth mit Emilio den Grand Prix Special. Eine Kuriosität ereignete sich im Grand Prix.

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          Es ist alles anders – und doch blieb alles beim Alten. Beim ersten Zusammentreffen deutscher Top-Dressurreiter nach dem Beginn der Corona-Auflagen in Hagen am Teutoburger Wald gewann Seriensiegerin Isabell Werth (Rheinberg) den abschließenden Grand Prix Special.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

          Mit ihrem 14 Jahre alten Westfalen Emilio erzielte sie 79,543 Prozentpunkte. Zweiter wurde Benjamin Werndl (Aubenhausen) mit seinem sechzehnjährigen Westfalen Daily Mirror (78,366), der sich schon vor der Pause zu einem ernsthaften Herausforderer des Establishments entwickelt hatte.

          Eine Kuriosität ereignete sich tags zuvor im Grand Prix. Isabell Werth hatte mit Emilio schon eine Stunde lang mit 77,567 Prozentpunkten in Führung gelegen, als Benjamin Werndl mit Daily Mirror dasselbe Ergebnis erzielte – Doppelsieg.

          Die Rückkehr nationaler Elitereiter – mit ein paar internationalen Einsprengseln – ins Turnier-Viereck war nur unter strengen Auflagen möglich. Zuschauer waren nicht gestattet. Es wurden lediglich sechs Prüfungen abgehalten. Niemand durfte länger als notwendig auf dem Gelände bleiben. Auf reguläre Siegerehrungen wurde verzichtet. Die drei Richter und die ihnen zugeteilten Schreiber, die sonst eng zusammen sitzen, befanden sich in unterschiedlichen Häuschen und waren per Funk verbunden. Alle trugen Mund- und Nasenschutz, mit Ausnahme der Reiter auf dem Abreiteplatz und während der Prüfung.

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