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Covid bei WM verheimlicht : „Ein absolutes No-Go, sowas macht man nicht“

  • -Aktualisiert am

Keine Angst vor dem Virus? Der infizierte Gareth Hughes, Charlotte Dujardin, Charlotte Fry, Richard Davison und die britische Equipechefin Caroline Griffith. Bild: IMAGO/Shutterstock

Umarmungen für deutsche Reiter, Händeschütteln mit der 78 Jahre alten Prinzessin Benedikte – und das alles trotz Covid-Infektion. Bei der WM sorgt das Verhalten der britischen Equipe für Irritationen.

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          Im Nachhinein wirken die Bilder, die gerade noch so harmlos schienen, alarmierend: Siegerehrung der Dressur-Mannschaften bei der WM  am Sonntagabend in Herning, zwölf Sportler auf dem Podest, alle freuen sich über ihre Medaillen. Ganz links auf dem Silber-Platz: der Brite Gareth Hughes. Seltsamerweise beteiligten sich die Briten erst einmal nicht am allgemeinen Gratulations-Getümmel.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

          Als schließlich die drittplatzierten deutschen Reiter auf sie zugingen, wehrten sie sich nicht gegen die Gratulationen, auch nicht gegen Handshakes vom dänischen Sieger-Quartett. Kurz darauf machte die 78 Jahre alte Prinzessin Benedikte von Dänemark, die Schwester der Königin, ihre Runde und schüttelte allen die Hand. Auch Hughes, der ohne Maske vor ihr stand und sich nicht anmerken ließ, dass er die royale alte Dame damit in Gefahr brachte.

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