https://www.faz.net/-gtl-aatii

Tod bei der Siegerehrung : Dressurreiterin Dorothee Schneider trauert um Rosi

  • Aktualisiert am

Die Reiterin Dorothee Schneider, hier auf Showtime 2019, trauert um ihre Stute Rock and Rose. Bild: dpa

Nach einem Sturz bei der Siegerehrung ist die Stute Rock and Rose von Dressur-Olympiasiegerin Dorothee Schneider gestorben. Die Reiterin blieb unverletzt, erlitt aber einen Schock.

          1 Min.

          Mannschafts-Olympiasiegerin Dorothee Schneider trauert um ihr Championatspferd Rock and Rose. Die 17 Jahre alte Hannoveraner Stute brach beim Dressur-Grand-Prix in Pforzheim während der Siegerehrung zusammen und starb an Ort und Stelle. Die herbeigerufene Tierärztin vermutete in einer ersten Diagnose einen Abriss der Aorta.

          Dorothee Schneider wurde bei dem Sturz offenbar nicht ernsthaft verletzt. Das berichtet das Reiterjournal Baden-Württemberg. Die 52-Jährige, die minutenlang neben ihrem sterbenden Pferd liegenblieb, habe unter Schock gestanden und sei zur genauen Abklärung ins Krankenhaus eingeliefert worden.

          Am späten Sonntagabend verabschiedete sich Schneider via Instagram von ihrem Pferd. „Ruhe in Frieden, geliebte Rosi“, schrieb die Reitmeisterin zu einem in schwarz-weiß gehaltenen Foto: „Du bist für immer in unseren Herzen.“

          Dorothee Schneider ist seit Jahren eine feste Größe im deutschen A-Kader von Bundestrainerin Monica Theodorescu. 2016 in Rio gewann sie gemeinsam mit Isabell Werth, Kristina Bröring-Sprehe und Sönke Rothenberger Mannschafts-Gold. Bei der WM 2018 in Tryon gehörte sie mit Werth, Rothenberger und Jessica von Bredow-Werndl ebenfalls zum siegreichen Team.

          Weitere Themen

          Topmeldungen

          Neue Nummer drei: Elise Stefanik im Januar 2020 nach Trumps Freispruch im Weißen Haus.

          Machtkampf der Republikaner : Aufstieg einer glühenden Trumpistin

          Die vergangenen Tage haben eindrücklich gezeigt: Auch nach der Wahlniederlage hat Donald Trump die Fraktion der Republikaner unter Kontrolle. Sein neuester Coup ist die Beförderung von Elise Stefanik.
          Raketen werden von der islamistischen Hamas aus Gaza-Stadt in Richtung Israel abgefeuert.

          Nahost-Konflikt : Hamas feuern Raketen auf Jerusalem

          Gegen 18 Uhr Ortszeit wurden aus Gaza-Stadt Dutzende Raketen in Richtung Jerusalem abgefeuert – ein Zivilist wurde verletzt. Auf dem Tempelberg ist ein weithin sichtbares Feuer ausgebrochen.
          Cybergangster kommen nicht durchs Tor: Tankanlagen an einer Abzweigung im Pipeline-System von Colonial im Bundesstaat Alabama

          Hackerangriff auf Pipeline : Lösegeld für das schwarze Gold

          Eine Cyberattacke in den Vereinigten Staaten beeinträchtigt den Transport von Öl. Sollten die Folgen anhalten, könnten auch hierzulande Öl und Benzin nochmal teurer werden.
          Auch in London vertrauen Kundinnen ihren Friseurinnen gern Intimstes an.

          Organspende : Aufklärung beim Friseur

          Patienten aus ethnischen Minderheiten warten in Großbritannien länger auf eine Organspende als weiße Patienten. Das liegt auch an mangelnder Aufklärung – für die wollen nun Friseure sorgen.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.