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Schwimm-WM : Drei Weltrekorde, aber enttäuschte Deutsche

  • Aktualisiert am

Weltrekord-Schwimmerin: Ariarne Titmus Bild: Reuters

Die 18-jährige Australierin Ariarne Titmus stellt bei der Kurzbahn-WM einen Weltrekord auf. Auch zwei Staffeln sorgen für Aufsehen, nicht dagegen die deutschen Schwimmer.

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          Die 18-jährige Australierin Ariarne Titmus und zwei Staffeln haben bei der Kurzbahn-WM in China in Weltrekordzeit angeschlagen. Titmus schwamm in 3:53,92 Minuten zum Titel über 400 Meter Freistil. Sie war fünf Hundertstelsekunden schneller als die bisherige Bestmarke. Überhaupt nicht zufrieden war die EM-Zweite Sarah Köhler nach ihrem siebten Platz (4:03,28), nachdem sie schon über die doppelte Distanz als Fünfte das Podest verpasst hatte.  Ihre Zeit sei „sehr enttäuschend“, sagte Köhler, die knapp zehn Sekunden hinter Titmus zurück blieb. „Es gibt noch sehr viel tun, aber bis zum Sommer sollte ich das hinbekommen."

          Medaillenhoffnungen weckte Marius Kusch mit seinem dritten Platz im Halbfinale über 50 Meter Schmetterling (22,44). Der Essener, der über die doppelte Distanz als Fünfter knapp am Podest vorbei geschwommen war, meinte: „Das war ein super Rennen. Ich bin gut an die Wende rangekommen, die Tauchphase hat gut geklappt. Die Staffel davor war ein gutes Aufwärmen."

          Mit der Freistilstaffel über 4 x 50 Meter belegte Kusch beim Weltrekordrennen des von Superstar Caeleb Dressel angeführten amerikanischen Quartetts (1:21,80) den siebten Platz. Die Amerikaner schwammen um 0,80 Sekunden schneller als Russlands Staffel vor vier Jahren.

          In 6:46,81 Minuten wurde Brasiliens Männer-Quartett über 4 x 200 Meter Freistil Weltmeister. Die Staffel blieb dabei über zwei Sekunden unter der acht Jahre alten Bestmarke Russlands.

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