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Segel-Regatta „Route du Rhum“ : Gekenterter Skipper im Atlantik gerettet

  • Aktualisiert am

Armel Le Cleac’h und seine Yacht „Banque Populaire“ beim Start der „Route du Rhum“ am Sonntag. Bild: AFP

Drama mitten auf dem Ozean: Beim Segel-Klassiker „Route du Rhum“ überschlägt sich die Yacht von Skipper Armel Le Cléac’h und kentert. Nun gibt es ein glückliches Ende.

          Beim Transatlantik-Segel-Klassiker Route du Rhum ist die französische Yacht „Banque Populaire IX“ gekentert. Der 32 Meter lange Trimaran mit seinem 38 Meter hohen Mast hat sich 340 Seemeilen nordöstlich der Azoren überschlagen, nachdem der Rumpf des Backbord-Schwimmers abgebrochen war. Skipper Armel Le Cléac’h wartete im Inneren des auf dem Kopf treibenden Schiffs auf Rettung. Die kam nun durch ein Fischerboot. 

          Stürmische Bedingungen in der Biskaya stellen die 123 teilnehmenden Solo-Skipper beim Rennen von St. Malo nach Guadeloupe seit Montag auf eine Belastungsprobe. Zwei Mastbrüche an Bord der Deutsch-Französin Isabelle Joschke („Monin“) und des Briten Sam Goodchild („Narcos: Mexico“) sowie weitere Ausfälle haben die Flotte dezimiert.

          Die Route du Rhum hat regelmäßig Ausfallquoten von bis zu 30 Prozent. Der deutsche Hochseesegler Boris Herrmann ist bislang gut auf Kurs. Der 37 Jahre alte gebürtige Oldenburger gehörte am Mittwochmorgen in der IMOCA-Klasse als Fünfter zur erweiterten Spitzengruppe. Die ersten Segler werden Anfang bis Mitte der kommenden Woche im Zielhafen erwartet.

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