https://www.faz.net/-gtl-a1fgl

Tennisturnier in Berlin : Im Finale hat Thiem die meiste Geduld

  • Aktualisiert am

Es ist vollbracht: Dominic Thiem gewinnt das Finale in Berlin – das erst mit sieben Stunden Verspätung starten konnte. Bild: Reuters

Nach stundenlanger Wartezeit hat Dominic Thiem das erste von zwei Tennis-Einladungsturnieren in Berlin gewonnen. Das wegen Regens immer wieder verschobene Finale entschied der Österreicher in drei Sätzen für sich.

          1 Min.

          Zumindest für Dominic Thiem hat sich das siebenstündige Warten im verregneten Berlin am Ende noch gelohnt. Der Tennis-Weltranglistendritte gewann am Mittwoch das erste von zwei Einladungsturnieren in der Hauptstadt. Der 26 Jahre alte Österreicher besiegte den Weltranglisten-Achten Matteo Berrettini aus Italien bei einbrechender Dunkelheit 6:7 (4:7), 6:4, 10:8. Das eigentlich für 12 Uhr angesetzte Match auf Rasen im Steffi-Graf-Stadion konnte erst mit großer Verspätung am Abend beginnen.

          Thiem war froh, dass die Partie noch fertig gespielt werden konnte. „Es war ein bisschen rutschig, aber es war superschön zu spielen. Gut, dass sich das Wetter noch ein wenig geändert hat“, sagte er nach der Entscheidung im Match-Tiebreak. Nachdem der Regen aufgehört hatte, trockneten die Organisatoren mit Gebläsen das Grün, das nach einstündiger Vorbereitung schließlich bereit und nicht zu rutschig war. Einige der 800 in Corona-Zeiten zugelassenen Fans kamen noch auf die Anlage am Rande des Grunewalds, wo sich schließlich sogar kurz die Sonne zeigte.

          Das Damen-Finale zwischen der Tschechin Petra Kvitova und Jelina Switolina aus der Ukraine fand am Mittwoch ebenso nicht statt wie die Spiele um Platz drei. Das Damen-Endspiel soll am Freitag in einem Hangar des früheren Flughafens Tempelhof nachgeholt werden, dort beginnt dann zudem auf einem Hartplatz das zweite Turnier.

          Nicht mehr dabei sein wird Julia Görges. Die 31-Jährige war in ihrem Rasen-Match gegen die Lettin Anastasija Sevastova im zweiten Satz weggerutscht, umgeknickt und musste im Viertelfinale aufgeben. „Es hat ziemlich stark gebrannt. Aber ich bin zehn Jahre nicht umgeknickt und wusste nicht gleich, wie schlimm es ist“, sagte Görges der „Bild“-Zeitung. An ihrer Stelle wird die deutsche Juniorin Alexandra Vecic spielen. In Tempelhof sind trotz der Coronavirus-Pandemie bis zu 300 Anwesende zugelassen, davon 200 zahlende Zuschauer.

          Weitere Themen

          Lichtes Moment

          Trainerwechsel bei Mainz 05 : Lichtes Moment

          Cheftrainer Achim Beierlorzer wurden keine neuen Impulse mehr zugetraut. Nun übernimmt der Ko-Trainer Jan-Moritz Lichte bei Mainz 05 – für ihn sprechen vor allem vier Aspekte.

          Topmeldungen

          Trump und Biden kämpfen um die Wählergunst.

          TV-Duell : Erste Debatte zwischen Trump und Biden

          Die Corona-Krise bestimmte die erste amerikanische Präsidentschaftsdebatte, die weltweit von Millionen Menschen verfolgt wurde. Sowohl Donald Trump als auch Joe Biden teilten massiv gegeneinander aus.
          Shopping-Viertel in Peking: Chinas Oberschicht konsumiert wieder.

          Einkaufsmanagerindex : Chinas Wirtschaft zieht an

          Sowohl die Industrieproduktion als auch Dienstleistungen haben sich in der Volksrepublik positiv entwickelt. Die Aussichten für die chinesische Wirtschaft könnten jedoch vom Handelskonflikt mit den Vereinigten Staaten getrübt werden.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.