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Dirk Nowitzki : Schlaflos in Berlin

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Endlich in Berlin: Basketballstar Dirk Nowitzki Bild: dpa

Pressetermine, Werbeauftritte, Ehrungen: Dirk Nowitzki kommt bei seinem Berlin-Trip kaum zur Ruhe. Der Superstar nimmt den Rummel aber gelassen - und freut sich auf das erste Basketball-Duell eines NBA-Teams mit einer deutschen Mannschaft.

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          Mit einem Lächeln sinkt Dirk Nowitzki in das goldene Samtsofa in einem Berliner Luxus-Hotel am Brandenburger Tor. Auch nach einem Zwölf-Stunden-Trip mit Zwischenstopp „im hintersten Kanada“ präsentiert sich der Basketball-Superstar bei seiner Ankunft in Berlin völlig entspannt. „Der erste Tag ist immer heftig, ein bisschen Jetlag. Aber da muss man sich durchkämpfen“, scherzt der Profi der Dallas Mavericks am Donnerstagmittag zum Auftakt eines dreitägigen PR-Marathons mit dem Test gegen Alba Berlin am Samstag als Höhepunkt.

          Nur Schlaf sei für den 2,13-Meter-Hünen während der Eurotour nicht eingeplant, hatte Mavs-Pressebetreuer Scott Tomlin angekündigt. Doch Nowitzki nimmt die Terminhatz gerne in Kauf. „Davon habe ich immer geträumt, dass wir einmal mit den Mavericks in Deutschland spielen. Es war immer frustrierend zu sehen, dass wir nie dabei waren“, sagt der 34-Jährige im blauen Trainingsanzug mit einem jugendlichen Strahlen in den Augen. „Es ist für mich eine Ehre, dass wir ein Spiel in Deutschland gekriegt haben.“

          Während die Hauptstädter bereits den ersten deutlichen Ligasieg gegen die Artland Dragons eingefahren haben, sind die Texaner gerade erst eine knappe Woche im Training. „Berlin ist voll im Rausch, hat gut angefangen gegen Quakenbrück, sind topfit. Ich hoffe, dass es keine Blamage wird“, meint Nowitzki zum ersten Aufeinandertreffen eines NBA-Teams mit einer deutschen Mannschaft.

          Per Bus ging es nachmittags für den Würzburger von Berlin-Mitte den weiten Weg in den Osten der Stadt bis nach Köpenick. Dort weihte er gemeinsam mit NBA-Commissioner David Stern im Rahmen der „NBA cares“-Kampagne unter dem Jubel von mehr als 50 Kindern einen Freiplatz ein. Umringt von den Nachwuchs-Spielern schrieben Nowitzki, seine Teamkollegen um Vince Carter und Coach Rick Carlisle unzählige Autogramme und lächelten in Foto-Handys. „Passt schön auf in der Schule, das ist sehr, sehr wichtig“, mahnte Nowitzki die Jungen und Mädchen.

          Nowitzki (hinten Mitte) mit Nachwuchssportlern: „Passt gut auf in der Schule“

          Auch beim abendlichen Training präsentierte sich Nowitzki bestens gelaunt, scherzte mit seinem Nationalmannschaftskollegen Chris Kaman. Ob der am Rücken angeschlagene Center rechtzeitig für die Testpartie fit wird, ist aber weiter unklar. „Er macht jeden Tag Fortschritte. Wir hoffen, dass er darauf aufbauen kann. Wir werden aber nichts Dummes machen“, sagte Carlisle. Auch nach der nächsten Übungseinheit am Freitagmorgen hören die Pflichttermine für Nowitzki nicht auf. Abends wird er von der Amerikanischen Handelskammer in Deutschland für sein gesellschaftliches Engagement ausgezeichnet.

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