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NBA-Playoffs : Nowitzki hat noch keine Lust auf Urlaub

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Es ist vollbracht: Nowitzki und Dallas haben es wieder in die Playoffs geschafft. Bild: AP

Zum 15. Mal in den vergangenen 16 Jahren steht Dirk Nowitzki mit Dallas in den Playoffs der NBA. Dass die Mavericks damit ein Endspiel am letzten Spieltag vermieden haben, verdanken sie vor allem ihrem deutschen Superstar.

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          Dirk Nowitzki riss jubelnd die Arme in die Höhe und klatschte beim Verlassen der Arena immer wieder wie ein kleines Kind in die Hände. Mit einer weiteren Gala-Vorstellung hat Deutschlands Basketball-Superstar die Dallas Mavericks wieder in die Playoffs geführt. Im vorletzten Spiel der Hauptrunde kamen die Mavs am Montag beim direkten Konkurrenten Utah Jazz zu einem 101:92-Sieg und sicherten sich damit zum 15. Mal in den vergangenen 16 Jahren das Ticket für die K.o.-Runde.

          „Ich denke, vor der Saison haben uns das nicht viele zugetraut, als sie sich unseren Kader angeschaut haben“, sagte Nowitzki, der mit 22 Punkten und elf Rebounds wieder einmal der überragende Spieler bei den Texanern war. „Aber wir haben einige Jungs, die unbedingt in die Playoffs wollten“, meinte der Würzburger.

          Dem Titelverteidiger aus dem Weg gehen

          Auch Nowitzki hatte keine Lust, schon nach dem letzten Spiel gegen die San Antonio Spurs am Mittwoch in den Urlaub zu gehen. Dementsprechend motiviert ging der 37-Jährige in die so wichtige Partie bei den Jazz, bei denen Nationalmannschaftscenter Tibor Pleiß abermals nicht zum Kader gehörte. Utah droht nun das Aus. Die Jazz müssen am Mittwoch beim letzten Spiel von Lakers-Legende Kobe Bryant in Los Angeles gewinnen und zugleich auf eine Niederlage der Houston Rockets gegen die Sacramento Kings hoffen. Die Mavs können sich mit einem Sieg gegen San Antonio und Niederlagen von Portland und Memphis dagegen eventuell sogar noch auf Platz fünf verbessern. Rang sieben haben sie auf jeden Fall sicher, womit sie Titelverteidiger Golden State in der ersten Playoff-Runde schon einmal aus dem Weg gehen.

          „Wir haben uns im starken Westen durchgesetzt. Das ist gut“, sagte Nowitzki. Zufrieden ist der Kapitän damit aber noch lange nicht. „Wir waren seit der Meisterschaft ein paar Mal in den Playoffs, sind aber immer in der ersten Runde ausgeschieden. Ich hoffe, wir können das Momentum nutzen und dann schauen wir mal, was passiert.“ Mögliche Gegner der Mavs sind die San Antonio Spurs, die Oklahoma City Thunder oder die Los Angeles Clippers.

          Nowitzki freut sich auf die anstehenden Duelle. „Es fühlt sich gut an, dass wir ein paar Jungs haben, denen die Playoffs etwas bedeuten.“ In der Kabine wurden daher erst einmal ein paar Champagner-Flaschen geköpft. Mavs-Coach Rick Carlisle war stolz auf sein Team. „Vor zwei Wochen hatte uns niemand mehr auf der Rechnung. Aber die Jungs haben zusammengehalten“, sagte Carlisle.

          Eine Niederlage gab es dagegen für Nationalspieler Dennis Schröder und die Atlanta Hawks bei den Cleveland Cavaliers. Der ehemalige Braunschweiger erzielte beim 94:109 am in gut 17 Minuten Einsatzzeit vier Punkte. Bester Atlanta-Werfer war Kent Bazemor mit 23 Punkten. Bei Cleveland waren Kyrie Irving (35) und Superstar LeBron James (34) vor 20.562 Zuschauern in der Quicken Loans Arena die besten Werfer.

          Cleveland ist im Osten Platz eins nicht mehr zu nehmen. Atlanta hat sich ebenfalls für die Playoffs qualifiziert, belegt vor dem Hauptrunden-Finale Platz drei und hat sich bereits das Heimrecht für gesichert.

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