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Basketball : Die Skyliners werden zum Bayern-Schreck

  • -Aktualisiert am

Entschlossener Außenseiter: Die Skyliners um Trainer Gordon Herbert Bild: dpa

Eine Basketball-Überraschung bahnt sich an: Die Frankfurt Skyliners haben nach dem Auswärtssieg in München die Chance, den überlegenen Tabellenführer der regulären BBL-Saison in der ersten Playoff-Runde aus dem Rennen zu werfen.

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          Jonas Wohlfarth-Bottermann (13 Punkte) und Mike Morrison (7), die beiden imposanten Frankfurter Basketballcenter, begaben sich schnurstracks in den internen Zweikampf. Erst schubsten sich die jeweils über zwei Meter großen Riesen gegenseitig, bevor sie sich wechselseitig noch ein paar leichte Schläge versetzten. Halt, es gab nichts zu schlichten! Ihre strahlenden Gesichter verrieten, dass der Deutsche und der Amerikaner nur nach Kräften ihren Glücksgefühlen freien Lauf ließen. Die große Freude in der Münchner Basketball-Arena musste nach getaner Schwerstarbeit auf körperbetonte Weise raus: Mit dem überraschenden 86:83-Erfolg über Bayern München gelang den Fraport Skyliners am späten Samstagabend ein echter Play-off-Coup. Nicht der Pokalsieger und Tabellenerste der Hauptrunde hat jetzt an diesem Dienstag (19 Uhr) in Frankfurt im Viertelfinale Matchball, sondern der krasse Außenseiter und Rang-Achte.

          Behalten die Hessen, die sich von Spiel zu Spiel mit ihren Aufgaben steigern, auch im vierten Aufeinandertreffen sportlich die Oberhand, würden sie mit 3:1 Siegen ins Halbfinale einziehen und auf den deutschen Meister Bamberg, der Bonn 3:0 besiegte, treffen. Die Bundesliga hätte in dieser Runde ihre erste Sensation. Zum Vergleich: Mit einem Gesamtetat von rund 20 Millionen Euro verfügen die Münchner wohl über ein etwa fünfmal so hohes Budget wie Frankfurt. „Der Kopf spielt nun eine Riesenrolle“, sagte Bundestrainer Henrik Rödl. „Ich bin gespannt, wie die Bayern die Situation meistern.“

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