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Reiterspiele in Tryon : Zaubershow mit Pferd

  • -Aktualisiert am

Akrobatin schön: Die deutsche Reiterin Janika Derks beim Voltigieren Bild: EPA

Akrobatik, Athletik, Kunst. Die deutschen Voltigierer zeigen eine phantastische Kür und gewinnen überlegen die Nationenpreis-Premiere bei den Weltreiterspielen.

          3 Min.

          Bei einer Zaubershow in Las Vegas wird ein Zuschauer aus dem Publikum nach Paris in eine Bank teleportiert. Dort setzt er einen Absaugmechanismus in Gang, der dafür sorgt, dass die dort vorrätigen Millionen angesogen, in Las Vegas ausgeschüttet und an die Zuschauer verteilt werden. Eine faszinierende Idee, die auch sechs deutsche Voltigierer inspiriert hat. Thomas Brüsewitz, Torben Jacobs, Jana Zelesny, Chiara Congia, Justin van Gerven und Corinna Knauf präsentierten am Mittwochabend (Ortszeit) bei den Weltreiterspielen in Tryon eine phantastische Kür zum Thema „Die Unfassbaren“, ein amerikanischer Thriller aus dem Jahr 2013.

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

          „Wir wollten eine magische Stimmung erschaffen“, sagt einer aus der Gruppe. Sie tragen Goldmedaillen auf der Brust. In Tryon gewannen die deutschen Voltigierer, die führende Nation in diesem Sport, den Nationenpreis. Dazu gehörte nicht nur der Auftritt der Zauber-Gruppe. Das Format, das zum ersten Mal bei einer Weltmeisterschaft ausgetragen wurde, verlangt außerdem zwei Soli. Kristina Böe aus Hamburg stellte in ihrer Kür in einem Tropen-Kostüm die britische Menschenaffen-Forscherin Jane Goodall dar. Und Jannik Heiland aus Wulfsen turnte in einem angedeuteten Frack eine Kür, zu der er sich von dem Film „Der Pianist“ von Roman Polanski hatte anregen lassen. Summa summarum erhielten die Deutschen von den acht Kampfrichtern 26,502 Punkte und siegten damit überlegen vor den Teams aus der Schweiz (25,833) und Österreich (25,371).

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