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Programm der Diamond League : Leichtathleten wehren sich erfolgreich

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Gehört doch wieder in den Kanon der Disziplinen bei der Diamond League: 3000-Meter-Hindernislauf mit Gesa Krause Bild: dpa

Der Leichtathletik-Weltverband hatte vermeintlich unbeliebte Disziplinen aus dem Programm der Diamond League gestrichen. Als Folge gründete sich eine Athleten-Gewerkschaft. Nun folgt die Rolle rückwärts.

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          Nach der Kritik von Athleten wie Hindernis-Star Gesa Felicitas Krause oder dem amerikanischen Dreispringer Christian Taylor kehren die zuletzt aussortierten Disziplinen Diskuswurf, 200 Meter, Dreisprung, 3000 Meter Hindernis und 5000 Meter wieder zurück in das Programm der Diamond League.

          Damit werden ab der Saison 2021 wieder in 32 Disziplinen die Gesamtsieger der Premium-Serie des Weltverbandes World Athletics (WA) bei Männern und Frauen gekürt. Das Preisgeld im nächsten Jahr beträgt insgesamt sieben Millionen Dollar (rund 5,75 Millionen Euro), wie die Serie am Freitag mitteilte.

          Olympiasieger Taylor, der auch als Reaktion auf den Ausschluss der Disziplinen die Athleten-Gewerkschaft „The Athletics Association“ gegründet hat und sich für die Rechte der Athleten einsetzt, wertete die Rückkehr als „enormen Erfolg“.

          Der Weltverband hatte die vor einem Jahr beschlossene Kürzung damit begründet, dass Hindernisläufe, Diskuswerfen und der Dreisprung bei umfangreichen Nutzeranalysen als unbeliebteste Disziplinen ausgemacht wurden. Die 200 Meter wurden seinerzeit aufgrund der hohen Belastung im Olympia-Jahr aus dem Programm genommen. Die Sommerspiele waren dann wegen der Corona-Pandemie ins Jahr 2021 verschoben worden.

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