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Diamond League in Monaco : Cheptegei läuft Weltrekord

  • Aktualisiert am

Weltrekord! Joshua Cheptegei feiert seinen Triumph. Bild: Reuters

Joshua Cheptegei bricht beim Neustart der Diamond League in Monaco den Weltrekord über 5000 Meter. Jakob Ingebrigtsen stellt über 1500 Meter einen Europarekord auf. Und auch einige deutsche Leichtathleten überzeugen.

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          Joshua Cheptegei posierte stolz neben der Anzeigetafel, „New WR“ stand darauf in weißen Buchstaben auf blauem Grund: Mit einem Weltrekord über 5000 Meter hat der 23-Jährige aus Uganda beim Comeback der Diamond League nach langer Coronapause für ein dickes Ausrufezeichen gesorgt. In 12:35,36 Minuten knackte Cheptegei in Monaco die Bestmarke des Äthiopiers Kenenisa Bekele aus dem Jahr 2004 (12:37,35) deutlich.

          „Ich habe einfach versucht, meinen Speed zu verbessern“, sagte Cheptegei auf die Frage, was er in den vergangenen Monaten so getrieben habe. Das gelang eindrucksvoll. Für den 10.000-Meter-Weltmeister war es das erste Rennen seit Februar, als er ebenfalls in Monaco den Weltrekord im 5-Kilometer-Straßenlauf pulverisiert hatte.

          Beim ersten Leichtathletik-Höhepunkt nach der Coronapause durften 5000 Zuschauer ins Stade Louis II. Sie erlebten gleich mehrere Highlights. So sorgte Jakob Ingebrigtsen in 3:28,68 Minuten für einen Europarekord über 1500 Meter. Der erst 19 Jahre alte Norweger knackte die alte Marke des Briten Mo Farah aus dem Jahr 2013 (3:28,81).

          Beinahe hätte Faith Kipyegon aus Kenia über die allerdings selten gelaufenen 1000 Meter in 2:29,15 Minuten auch bei den Frauen noch einen Weltrekord (2:28,98) aufgestellt.

          Stark präsentierte sich einmal mehr Stabhochsprung-Weltrekordler Armand Duplantis (Schweden) mit glatt übersprungenen sechs Metern. Bitter verlief der Abend für Weltmeister Sam Kendricks: Weil seine Stäbe nicht rechtzeitig angekommen waren, konnte der Amerikaner gar nicht antreten.

          Deutschlands Sprinthoffnung Deniz Almas (Wolfsburg) überzeugte bei seinem ersten Auftritt in der Diamond League. Der deutsche 100-Meter-Meister kam über 200 Meter in der persönlichen Bestleistung von 20,64 Sekunden auf Platz drei. Es gewann der amerikanische Weltmeister Noah Lyles (19,76) vor seinem jüngeren Bruder Josephus (20,30). Almas war erst nach der Absage des Olympia-Dritten Christophe Lemaitre aus Frankreich ins Starterfeld gerückt.

          Die EM-Zweite Gina Lückenkemper (Berlin) lief über 100 Meter in 11,31 Sekunden auf Platz drei, der Sieg ging an Ajla Del Ponte aus der Schweiz (11,16). Rebekka Haase (Wetzlar) wurde in 11,47 Sekunden Siebte.

          Der deutsche Meister Marc Reuther hatte zuvor eine persönliche Bestzeit über 800 Meter aufgestellt. Der 24 Jahre alte Frankfurter rannte die zwei Stadionrunden in 1:44,93 Minuten und belegte Rang sechs in einem Weltklassefeld. Reuthers bisherige Bestzeit stand bei 1:45,22. Er hatte bereits in der Hallensaison geglänzt. Das Rennen gewann Weltmeister Donovan Brazier aus den Vereinigten Staaten in 1:43,12 Minuten.

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