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Stabhochsprung-Weltrekord : Die fulminante Flugshow des Armand Duplantis

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Der Stabhochspringer Armand Duplantis beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten im Olympiastadion in Rom Bild: AFP

Mit einem Sprung über 6,15 Meter übertrifft der Schwede die 26 Jahre alte Bestmarke des Ukrainers Sergej Bubka. Über die 400 Metern Hürden verpasst der Norweger Karsten Warholm einen Weltrekord nur knapp.

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          Schwedens Stabhochsprung-Überflieger Armand Duplantis hat in Rom die nächste fulminante Flugshow abgeliefert und den 9545 Tage alten Freiluft-Weltrekord des legendären Sergej Bubka geknackt. Der erst 20 Jahre alte WM-Zweite und Europameister überquerte am Donnerstagabend beim Diamond-League-Meeting der Leichtathleten im Stadio Olimpico 6,15 Meter – und jubelte. Im zweiten Versuch sprang er damit einen Zentimeter höher als der Ukrainer Bubka am 31. Juli 1994 im italienischen Sestriere.

          In der Halle hat Duplantis – der Sohn eines Amerikaners und einer Schwedin – am 15. Februar dieses Jahres sogar schon 6,18 Meter gemeistert. Diese Höhe wird vom Weltverband World Athletics als offizieller Weltrekord geführt. Erst Anfang September sorgte der Schwede mit 6,07 Metern in Lausanne für die zweitbeste Freiluft-Leistung in der Geschichte. In all seinen 15 Wettkämpfen (Halle/Freiluft) blieb „Mondo“ in diesem Jahr unbezwungen.

          Der frühere Weltmeister Raphael Holzdeppe aus Zweibrücken musste sich vor leeren Rängen im Stadio Olimpico mit 5,45 Metern und Platz sieben begnügen.

          Warholm verpasst Weltrekord knapp

          Zuvor hatte der Norweger Karsten Warholm seine imposante Siegesserie fortgesetzt, den 28 Jahre alten Weltrekord über 400 Meter Hürden aber abermals knapp verfehlt. Der 24-Jährige gewann das Rennen in 47,07 Sekunden und blieb damit nur zwei Zehntelsekunden über seinem Europarekord. Den Weltrekord des Amerikaners Kevin Young, der 1992 in Barcelona in 46,78 Sekunden Olympia-Gold erkämpft hatte, verpasste der Doppel-Weltmeister um 29 Hundertstelsekunden. Warholm hatte am 23. August in Stockholm bereits seinen eigenen Europarekord auf 46,87 Sekunden verbessert und den Weltrekord von Young damit nur um neun Hundertstelsekunden verfehlt.

          Zweiter hinter Warholm wurde der Franzose Ludvy Vaillant (48,69). Der deutsche Meister Constantin Preis aus Sindelfingen, der am vorigen Sonntag beim Berliner Istaf gestürzt war, kam als Siebter (49,91 Sekunden) ins Ziel.

          Über 3000 Meter lief der Norweger Jakob Ingebrigtsen in 7:27,05 Minuten nur knapp am Europarekord des Belgiers Mohammed Mourhit (7:26,62) vorbei.

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