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Deutschland-Tour : T-Mobile-Profi Ciolek gewinnt siebte Etappe

  • Aktualisiert am

Zweiter Tagessieg in Folge: Gerald Ciolek Bild: ddp

Die siebte Etappe der Deutschland-Tour geht an Gerald Ciolek. Der 20 Jahre alte Radprofi von T-Mobile siegte wie schon am Vortag. Im Massensprint setzte er sich gegen Erik Zabel und Joaquin Rojas durch. Jens Voigt verteidigte Gelb.

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          U-23-Weltmeister Gerald Ciolek hat bei der Deutschland-Tour zum zweiten Mal innerhalb von 24 Stunden zugeschlagen. Zum vierten Mal hatten die Sprinter ihren großen Tag und der 22-jährige T-Mobile-Profi feierte im Ziel der 7. und längsten Etappe von Kufstein in Tirol nach Regensburg über 192,2 Kilometer seinen zweiten Tagessieg. Im Massensprint ließ Ciolek, der am Vortag in Kufstein triumphiert hatte, bei einer erneut schwierigen Zielpassage auf regennasser Straße seinen Konkurrenten keine Chance.

          Zweiter wurde Erik Zabel (Unna), Dritter der Spanier Joaquin Rojas. Im Gesamtklassement gab es vor dem entscheidenden Einzelzeitfahren an diesem Freitag über 33,1 Kilometer in Fürth keine Veränderungen: Der Vorjahressieger Jens Voigt ist mit 33 Sekunden Vorsprung vor dem Überraschungs-Zweiten David Lopez-Garcia aus Spanien auf dem besten Weg, sein Gelbes Trikot bis Hannover zu behaupten und seinen Titel zu verteidigen. Die meiste Gefahr in Fürth dürfte für den CSC-Kapitän aus Berlin vom Tour-de-France-Dritten Levi Leipheimer (USA/1:33 Minuten hinter Voigt) ausgehen, der das letzte Zeitfahren in Frankreich überlegen gewann und sich fast noch das Gelbe Trikot von Alberto Contador geholt hätte.

          Rasend schnelle drittletzte Tour-Etappe

          Aber auch Voigts Qualitäten im Kampf gegen die Uhr sind ordentlich und der in Berlin lebende Mecklenburger fährt zur Zeit im Gegensatz zu dem Kalifornier in großer Form. Garcia-Lopez dürfte Voigt kaum in die Quere kommen können. Nach zwei Tagen in Österreich kehrte die Tour am Donnerstag nach Deutschland zurück. Schon 20 Kilometer nach dem Start waren fünf Fahrer ausgerissen. Die Fluchtgruppe, in der auch Christian Leben vom Team Wiesenhof fuhr, kam aber nur bis zehn Kilometer vor dem Ziel an der Spitze.

          Dann sorgten die Teams der Sprinter für den Anschluss. Der 22-jährige Leben aus Hannover setzte sich zum zweiten Mal bei der Deutschland-Tour in Szene. Er will sich für einen neuen Arbeitgeber empfehlen, sein Team-Sponsor steigt zum Saisonende aus. Die drittletzte Etappe war rasend schnell. Die 169 noch im Rennen befindlichen Starter erreichten das Ziel deutlich vor der schnellsten vorberechneten Zeit der Marschtabelle. Das heißt, die Profis fuhren ein Stundenmittel von über 45 Kilometern.

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