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Volleyball-EM : Deutsche Frauen kämpfen sich zum zweiten Sieg

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Mit voller Wucht zum Sieg: Jana Francizska Poll Bild: EPA

Bisher läuft es punktemäßig für die deutschen Volleyballerinnen bei der EM. Doch auf dem Parkett hat das Team von Bundestrainer Felix Koslowski noch viel Verbesserungspotential.

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          Dank einer kämpferischen Energieleistung bleiben die deutschen Volleyballerinnen bei der Europameisterschaft auf Erfolgskurs. In einer fast die gesamte Spieldauer über hochspannenden Partie setzte sich die Mannschaft von Bundestrainer Felix Koslowski am Samstag in der slowakischen Hauptstadt Bratislava mit 3:1 (15:25, 25:19, 31:29, 25:18) gegen Spanien durch und ist damit in der Vorrundengruppe D noch ungeschlagen. Ihre Auftaktbegegnung hatte die Auswahl des Deutschen Volleyball-Verbandes (DVV) gegen die Schweiz klar mit 3:0 gewonnen.

          „Wir wollen mehr Abgeklärtheit als Spanien aufs Feld bringen“, hatte Koslowski vor der Partie vor 1250 Zuschauern in der Ondrej-Nepela-Arena angekündigt. Davon war aber wenig zu sehen. Wie schon gegen die Eidgenossen brauchte der EM-Fünfte von 2017 wieder eine Weile, um ins Spiel zu kommen. Statt nach dem 14:12 den Vorsprung weiter auszubauen, wurden die DVV-Spielerinnen von den eigentlich als Außenseiter geltenden Südeuropäerinnen vorgeführt. Mit der späteren Topscorerin Ana Escamilla (25 Punkte) am Aufschlag punkteten die Spanierinnen elfmal hintereinander, zersetzten dabei die Annahme ihrer Gegnerinnen und sicherten sich den ersten Satz.

          Danach wurde das Spiel der Deutschen präziser, der Druck auf den Gegner stieg. Doch es blieb schwer, denn Deutschland ließ vor allem bei der Spieleröffnung Souveränität vermissen, so dass erst der achte Satzball den Gewinn des dritten Durchgangs brachte. Beste deutsche Punktesammlerin beim zweiten Sieg war Jennifer Geerties mit 16 Zählern. Am Montag (17.30 Uhr bei Sport 1) kommt es zum Aufeinandertreffen mit Russland. Die vier besten Teams qualifizieren sich für das Achtelfinale der in vier Ländern ausgetragenen EM, bei der erstmals 24 Nationen dabei sind.

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