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Wasserball : Ziel verpasst, Chance erhalten

  • Aktualisiert am

Wasserball bei der EM in Budapest: Deutschland spielt um die Plätze neun bis zwölf. Bild: AP

Die deutschen Wasserballer verlieren klar gegen Spanien und verpassen somit den Einzug ins EM-Viertelfinale. Auf ihre erste Olympia-Teilnahme seit 2008 dürfen sie dennoch weiter hoffen.

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          Die deutschen Wasserballer haben bei der EM in Budapest erwartungsgemäß das Viertelfinale verpasst. Die Auswahl von Bundestrainer Hagen Stamm unterlag dem ungeschlagenen Vizeweltmeister Spanien in der Zwischenrunde klar mit 6:12 (1:1, 3:6, 0:3, 2:2). Das deutsche Team spielt somit ab Mittwoch um die Plätze neun bis zwölf, erster Gegner ist Griechenland oder Rumänien.

          Im Kampf um das Olympia-Ticket bleibt es somit spannend. Eigentlich hätte das deutsche Team unter die ersten Acht kommen müssen, um sich einen Platz beim Olympia-Qualifikationsturnier in Rotterdam (22. bis 29. März) zu sichern. In der Vergangenheit verzichteten allerdings Teams anderer Kontinente häufig auf ihre Olympia-Chance.

          „Unser Ziel bleibt nach wie vor, uns für die Olympia-Qualifikation zu qualifizieren. Dafür reichen Platz neun und zehn wahrscheinlich“, sagte Stamm. Nach dem ersten Viertel stand es noch 1:1, im zweiten Viertel zogen die Spanier aber davon. „Wir haben sie zu viele einfache Tore machen lassen“, sagte Stamm nach der Partie. Der Tore-Abstand sei am Ende jedoch größer ausgefallen, als es der Leistungsunterschied der Teams gewesen sei. Für die deutschen Treffer sorgten Julian Real (2), Denis Strelezkij, Dennis Eidner, Lucas Gielen und Ben Reibel. „Wir haben ein schweres Spiel erwartet“, sagte Deutschlands Mateo Cuk. „Wir haben unser Bestes versucht, aber sie waren einfach zu stark.“

          In der Gruppenphase hatte Deutschland Niederlagen gegen Kroatien (9:17) und Montenegro (3:10) kassiert sowie gegen die Slowakei (8:5) gewonnen.

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