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Deutsche Erfolge bei der EM : Leichtathleten im Goldrahmen

Seine Leistung reichte für EM-Gold: Niklas Kaul in München Bild: dpa

Bleiben die europäischen Sportler wie in München unter sich, ist der Spaß größer und der Doping-Verdacht kleiner als bei einer WM. Darüber sollte der Staat als Sportförderer mal nachdenken.

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          Sind die deutschen Leichtathleten nun eine Riesenenttäuschung oder sind sie eigentlich die Besten der Welt? Zwischen Eugene (Oregon) und München (dahoam) liegen mehr als drei Wochen und knapp neuntausend Kilometer. Gerade noch mussten sich Werfer, Läufer und Springer als WM-Touristen beschimpfen lassen, weil ihre Expedition über Kalifornien zur WM bei Kosten von knapp 600.000 Euro mit nur der Goldmedaille von Malaika Mihambo im Weitsprung und Platz drei der Sprintstaffel um Gina Lückenkemper heimkehrte. Nun bringen sie Glanz und Gloria über Deutschland und womöglich die Olympischen Spiele.

          Das Bild hat sich dramatisch verändert, geradezu dramatisch in der halben Stunde am Dienstagabend, in der erst der zwei Tage dauernde Zehnkampf mit dem Triumph von Niklas Kaul zu Ende ging und, in weniger als elf Sekunden, auch noch Gina Lückenkemper Europameisterin wurde. Die deutschen Leichtathleten haben an zwei von sieben EM-Tagen vier Titel und acht Medaillen gewonnen.

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