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Laver Cup im Tennis : Die magische Anziehungskraft von „Fedal“

  • -Aktualisiert am

Zwei Rivalen, die einander verstehen: Rafael Nadal und Roger Federer (rechts) spielen im Laver Cup in einem Team. Bild: dpa

Der Laver Cup ist trotz üppiger Eintrittspreise bei den Tennisfans ein Hit – und in Genf im Heimatland von Roger Federer wird alles noch größer. Das Zusammenspiel mit Rafael Nadal toppt alles.

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          Es ist nicht allzu schwer, auf dem Messegelände Palexpo am Genfer Flughafen den falschen Eingang oder Ausgang zu erwischen; das Areal ist riesig groß, und in den dunkel dekorierten Hallen wird die Sache nicht einfacher. Doch zum guten Schluss führen dieser Tage alle Wege zum schwarzen Centre Court. Genf ist die dritte Station des Laver Cups, des Wettstreits zwischen Europa und dem so genannten Rest der Welt nach der Premiere in Prag 2017 und der stimmungsvollen Fortsetzung in Chicago im vergangenen Jahr. Und größer war der Aufwand nie bei dem Wettbewerb, in dem Europa nach Tag eins mit 3:1 führt dank des abschließenden Doppelsiegs von Alexander Zverev an der Seite von Lokalmatador Roger Federer.

          Der Laver Cup entsprang einer gemeinsamem Initiative von Team8, der Vermarktungs-Agentur, die Federer und dessen Manager Tony Godsick gehört, dem australischen und dem amerikanischen Tennisverband, und Godsick ist ziemlich stolz darauf, was in den vergangenen Wochen auf dem Gelände der Palexpo entstanden ist. Der Amerikaner sagt, in diese dritte Auflage sei mehr Geld gesteckt worden als in die beiden Auflagen zuvor, und das aus gutem Grund. „Es wird sicher sehr viel Zeit vergehen, bis der Wettbewerb irgendwann in die Schweiz zurückkommen wird, und Roger wird dann sicher nicht mehr spielen. Die Schweiz hat einen so großen Anteil an Rogers Erfolgen, und deshalb ist es ihm wichtig, dass wir Tennis hier an diesem Wochenende feiern. Und selbst, falls wir am Ende Geld verlieren, wird es ein Gewinn für uns sein, weil Roger seinen Fans was zurückgeben konnte.“

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