https://www.faz.net/-gtl-8vg5y

Umfassende Änderungen : Der Golfsport steht vor einer Regel-Revolution

  • Aktualisiert am

Der Schläger und der Ball bleiben – doch der Golfsport wird sich dennoch deutlich verändern. Bild: dpa

Einem Plan der obersten Regelhüter zufolge wird sich der Golfsport in den kommenden Jahren grundlegend verändern. Das Spiel soll verständlicher, fairer und schneller gemacht werden. Ein berühmter Golfer ist schon voll des Lobes.

          Der Golfsport steht vom Jahr 2019 an vor umfassenden Regeländerungen. In einem gemeinsamen Papier veröffentlichten die obersten Regelhüter der Golf-Organisation R&A und des nordamerikanischen Golfverbandes USGA am Mittwoch eine Liste von Vorschlägen, die das Spiel künftig auch für Laien verständlicher und insgesamt fairer machen sollen. So sollen Schläge beispielsweise schneller ausgeführt werden, auch die Suchzeit für verloren gegangene Bälle soll erheblich reduziert werden. Obendrein planen die Regelhüter, die Anzahl der Regeln von zurzeit 34 auf 24 zu senken.

          Der 14-malige Majorsieger Tiger Woods aus den Vereinigten Staaten lobte die ausgearbeiteten Ideen als „großartige Arbeit“. Auch der Deutsche Golf Verband (DGV) zeigte sich zufrieden. Wenn sich Golf künftig als attraktive Freizeit-Sportart präsentieren wolle, sei „ein moderneres Regelwerk unabdingbar“, sagte Vorstandsmitglied Alexander Klose. „Es ist tatsächlich Zeit für eine grundlegende Regelrevision.“

          Eine vergleichbare Regelanpassung liegt nach Angaben des DGV mehr als 30 Jahre zurück. Bis Anfang 2018 sollen endgültige Regeltexte von den Regelhütern verabschiedet werden. Gültigkeit erlangen sollen sie dann von Januar 2019 an.

          Weitere Themen

          Werner bleibt und trifft

          2:1 gegen Frankfurt : Werner bleibt und trifft

          Endlich Klarheit im Vertragspoker um Timo Werner: Der Nationalspieler verlängert und trifft umgehend gegen die Eintracht. Am Ende war die Eintracht freilich dem Punktgewinn sehr nah.

          Topmeldungen

          Der Faktor Wohnen wird von den meisten Menschen in der Klimadebatte übersehen. Dabei produzieren vor allem Warmwasser und Heizungen große Kohlendioxid-Emissionen.

          Wohnen und Heizen : Das ist Deutschlands Klimakiller Nr. 1

          Kaum jemand will wahrhaben, dass wir mit unseren Wohnungen dem Klima mehr schaden als mit Steaks und Flugreisen. Einige Länder reagieren darauf – während sich die Politik in Deutschland nicht einigen kann.

          Am Rande des G-7-Gipfels : Wie es Macron gelang, Trump gnädig zu stimmen

          Der französische Präsident präsentiert sich in Biarritz als Überraschungskünstler: Er hat den erwartet sperrigsten Gipfelteilnehmer vorläufig gezähmt – und scheut dabei nicht vor einem Trick zurück.

          Biarritz : Irans Außenminister überraschend beim G-7-Gipfel

          Eine Überraschung für die Teilnehmer: Dschawad Zarif ist in Biarritz eingetroffen. Er werde dort mit Frankreichs Außenminister Jean-Yves Le Drian zusammentreffen, teilte das französische Präsidialamt mit.

          Newsletter

          Immer auf dem Laufenden Sie haben Post! Abonnieren Sie unsere FAZ.NET-Newsletter und wir liefern die wichtigsten Nachrichten direkt in Ihre Mailbox. Es ist ein Fehler aufgetreten. Bitte versuchen Sie es erneut.
          Vielen Dank für Ihr Interesse an den F.A.Z.-Newslettern. Sie erhalten in wenigen Minuten eine E-Mail, um Ihre Newsletterbestellung zu bestätigen.