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Basketball in Amerika : Schröder droht frühes Aus in NBA-Playoffs

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Können Dennis Schröder (links) und Oklahoma die Serie gegen Portland noch drehen? Bild: USA TODAY Sports

Für Dennis Schröder und die Oklahoma City Thunder läuft es in den NBA-Playoffs nicht nach Plan. Bereits in der ersten Runde könnte alles vorbei sein. Ein anderer Nationalspieler ist indes eine Runde weiter.

          Basketball-Nationalspieler Dennis Schröder droht mit den Oklahoma City Thunder bereits in der ersten Runde der NBA-Playoffs das Aus. Trotz starker 17 Punkte des Braunschweigers musste sich OKC am Sonntag (Ortszeit) in Spiel vier der Erstrundenserie den Portland Trail Blazers mit 98:111 (46:50) geschlagen geben. Die Thunder liegen in der Best-of-Seven-Serie nun mit 1:3 zurück, eine weitere Niederlage würde das vorzeitige Aus in der K.o.-Phase der nordamerikanischen Profiliga bedeuten.

          Thunder-Superstar Russell Westbrook (14 Punkte) erwischte einen schwachen Abend und verwandelte nur fünf seiner 21 Wurfversuche im Spiel. „Das passiert ab und zu. Es war einfach nicht gut genug, um das Spiel gewinnen zu können“, sagte Westbrook. Bei den Gästen überzeugte das Duo C.J. McCollum (27 Punkte) und Damian Lillard (24). Mit einem Sieg in Spiel fünf am Dienstag in Portland könnten die Trail Blazers das Viertelfinale erreichen.

          Daniel Theis und die Boston Celtics haben als erstes Team das Viertelfinal-Ticket gelöst. Der Rekordmeister gewann auch das vierte Spiel in Folge gegen die Indiana Pacers. Der 27-jährige Theis blieb beim 110:106 (47:49) ohne Punkte. In der zweiten Runde geht es gegen den Gewinner aus der Serie zwischen den Milwaukee Bucks und den Detroit Pistons. Die Bucks liegen mit 3:0 in Führung.

          Die Golden State Warriors stehen nach einem 113:105 (62:54) gegen die Los Angeles Clippers ebenfalls kurz vor dem Erreichen der zweiten Runde. Kevin Durant (33 Punkte) und Klay Thompson (32 Punkte) führten den Titelverteidiger zum dritten Sieg im vierten Spiel gegen die Clippers. „Wir gingen mit der Einstellung ins Spiel, den Fuß aufs Gas zu legen und nicht loszulassen“, sagte Thompson. Die Toronto Raptors besiegten die Orlando Magic klar mit 107:85 (58:42) und konnten damit ihre Serienführung auf 3:1 ausbauen. Kawhi Leonard überzeugte beim Sieger mit 34 Zählern.

          Deutschlands Sport-Idol Dirk Nowitzki hat sich derweil nach seinem Karriereende mit einem ganzseitigen „Liebesbrief“ in der Tageszeitung Dallas Morning News nochmals bei der Stadt und den Basketballfans der Mavericks bedankt. Der 40-Jährige, der 21 Spielzeiten für die Mavs auf Punktejagd gegangen war, schrieb: „Dallas, 21 Saisons, Eine Mannschaft. Mein Zuhause.“ In der 22-zeiligen Botschaft schüttet Nowitzki erneut sein Herz aus. „Keine Statistik, kein Rekord, keine Auszeichnung in diesem Spiel bedeutet mir mehr“, schrieb der Würzburger, der vor allem das Miteinander betonte.

          „So viele Erinnerungen. So viele Geschichten. Dies sind nicht nur meine. Das sind unsere“, so der elfmalige Allstar, der 2011 den einzigen Meistertitel mit den Mavericks errungen hatte. Dies sei kein Abschied, betonte Nowitzki, „das ist ein Dankeschön an die Mavs-Fans, aus tiefstem Herzen, dafür, dass ihr ein Kind aus Würzburg zu eurem gemacht habt“. Er werde das Spiel vermissen, fuhr Nowitzki fort, aber er könne es kaum erwarten, das nächste zu beginnen. „Für immer dankbar, für immer Euer, für immer ein Dallas Maverick“, beendete Nowitzki das Schreiben.

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