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Debatte um Sportschützen : Schuss ohne Geschoss

  • -Aktualisiert am

Muss das sein? Sportschützen stehen nach tödlichen Attacken immer wieder im Fokus. Bild: Picture-Alliance

Müssen Sportschützen wirklich unbedingt mit potentiell tödlichen Waffen hantieren? Die Debatte ist schwierig. Es geht ihnen angeblich nicht um Macht oder Nervenkitzel. Daher nun ein Vorschlag zur Güte.

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          Zugegeben: Es ist schwierig, mit leidenschaftlichen Sportschützen über die Frage zu diskutieren, ob sie wirklich unbedingt mit potentiell tödlichen Waffen hantieren müssen. Da stößt man auf so Argumente wie: Geht‘s noch? Oder auch: Heutzutage soll einem wohl überhaupt nichts mehr Spaß machen.

          Den Vorschlag, künftig von Feuerstöcken gänzlich auf Lichtpunktgewehre und Laserpistolen umzusteigen, wie das im Training ohnehin schon geschieht, beim Schießen für Kinder und Jugendliche oder auch, sogar im olympischen Rahmen, beim Modernen Fünfkampf, weisen sie von sich. Da könnten sie doch gleich vollends auf Raumvermessung umsatteln, meinen die Hardliner. Angeblich hat ja das Sportschießen überhaupt nichts mit dem Gefühl der Macht zu tun, das eine Waffe einem Menschen verleihen kann.

          Auch von Nervenkitzel keine Rede. Es geht den ballernden Breitensportlern vielmehr um die Kunst des Schießens. Dazu gehört zum Beispiel, dass man die Parabel abschätzen muss, die ein reales Geschoss auf seiner Flugbahn nehmen wird. Das ist einzusehen. Darum hier ein Vorschlag zur Güte: Wie wäre es mit Kugelstoßen?

          Evi Simeoni
          Sportredakteurin.

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