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Davis Cup : Franzosen zu stark für Deutschland

All die Mühen waren umsonst: Jan-Lennard Struff verliert sein Einzel im Davis Cup Bild: AP

Viereinhalb Stunden müht sich Davis-Cup-Debütant Jan Lennard Struff und verliert sein Einzel doch. Anschließend geht es beim Match von Philipp Kohlschreiber schneller, aber nicht erfolgreicher. Die Franzosen führen 2:0.

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          Die ohnehin geringen Chancen der deutschen Davis-Cup-Mannschaft auf eine Überraschung in der Erstrundenpartie gegen Frankreich sind schon nach dem ersten Tag auf ein Minimum gesunken. Gegen den Endspielteilnehmer der vergangenen Saison steht es nach den ersten beiden Einzeln 0:2.

          Peter Penders

          Stellvertretender verantwortlicher Redakteur für Sport.

          Der Warsteiner Jan Lennard Struff verpasste dabei bei seinem Debüt nur knapp eine große Überraschung. Der 24 Jahre alte Sauerländer, in der Weltrangliste an Position 74 geführt, unterlag dem Weltranglisten-Vierzehnten Gilles Simon erst nach einem großem Kampf und einer Spielzeit von knapp viereinhalb Stunden Spielzeit 6:7, 6:2, 7:6, 2:6 und 8:10. Auch Philipp Kohlschreiber wehrte sich danach nach Kräften, stand aber letztlich gegen Gael Monfils bei der 4:6-, 5:7-, 6:7-Niederlage auf verlorenem Posten.

          Die Aufstellung von Jan-Lennard Struff im ersten Einzel war eine Überraschung gewesen, denn der ebenfalls für die Partie nominierte Benjamin Becker wird in der Weltrangliste gleich 35 Plätze vor ihm geführt. Doch gegen Simon zeigte sich dann sehr schnell, dass der neue Teamchef Michael Kohlmann im Training gut hingesehen hatte.

          Struff zeigte von Beginn an eine couragierte Leistung, steckte den unglücklichen Verlust des ersten Satzes gut weg und war im fünften Satz zwischenzeitlich nur noch zwei Punkte vom Sieg entfernt. Den aber entriss ihm Simon vor knapp 5000 Zuschauern noch mit spektakulären Passierbällen.

          Gilles Simon freut sich über den ersten Punkt für Frankreich – nach mehr als vier Stunden Spielzeit Bilderstrecke
          Gilles Simon freut sich über den ersten Punkt für Frankreich – nach mehr als vier Stunden Spielzeit :

          „Ich bin zwar froh über das gute Match, aber hauptsächlich enttäuscht, dass ich keinen Punkt für das Team gewinnen konnte“, sagte Struff. Und weil dies auch dem Rückkehrer Kohlschreiber nicht gelang, könnte die Entscheidung schon an diesem Samstag im Doppel (13.00 Uhr / Live bei Sat1Gold) fallen.

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