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„Capri Sonne“-Milliardär : Das Geschäft mit dem Ei

  • -Aktualisiert am

In der Klemme: Stade Francais erlebt sportlich keine rosa Zeiten Bild: AFP

„Docteur“ Wild galt als Retter des Pariser Rugby. Doch die Investitionen des deutschen Milliardärs bleiben bislang ohne Erfolg. Sein Klub Stade Français kämpft um den Klassenverbleib.

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          Im lauten Rauschen des Nachrichtenstroms, den der Fußballalltag in Deutschland unablässig speist, ist beinahe vollständig untergegangen, was in Frankreich seit einem Jahr beständig Schlagzeilen macht. Im medialen Schatten von Paris Saint-Germain hat ein weiterer Investor einen Verein in der französischen Hauptstadt gekauft, wenn auch für ungleich weniger Geld. Einen Euro nur hat Hans-Peter Wild, der deutsche Unternehmer mit Schweizer Pass, für sein Herzensprojekt bezahlt. Der Kurpfälzer erwarb die Aktienmehrheit des Rugbyklubs Stade Français für einen symbolischen Preis vom Vorbesitzer, der den Traditionsverein dafür schuldenfrei, aber ohne Eigenkapital hinterließ.

          Seither hat Wild rund zehn Millionen Euro investiert, weitere zwanzig werden in den nächsten beiden Spielzeiten folgen. Mit seinem Geld soll sich auch im Stade Jean-Bouin realisieren, was der große Nachbar im Prinzenpark schräg gegenüber vorgemacht hat.

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