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Pferde und die Corona-Pandemie : In der Welt von Bella Rose

Bella Rose im Grünen: Für Isabell Werths Olympia-Kandidatin kommen die Spiele 2021 nicht zu spät. Bild: TOFFI-IMAGES

Dressurreiterin Isabell Werth genießt die Nähe zu ihren Pferden als Privileg in Zeiten der Kontaktsperre und hält sich bereit für die Zeit danach. Wie macht sie das – und wo liegen die Schwierigkeiten?

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          Der Frühling ist die schönste Zeit am Niederrhein. Wenn Isabell Werth sich in diesen Tagen auf eines ihrer jungen Pferde setzt und im Galopp über die hauseigene Rennbahn jagt, dann packt sie die Freude, trotz des Schreckens der Pandemie, der auch ihre Gedanken beherrscht. Es ist eine herzzerreißende Zeit, dieser Gegensatz zwischen der äußeren Helligkeit und der inneren Düsternis. Man schaut zu, wie Ostern kommt, wie es draußen immer grüner wird, wie es blüht, man hört zu, wie die Vögel singen und kann das Frühjahr riechen – und ist gleichzeitig nicht in der Lage, sich so daran zu erfreuen wie vor der Corona-Zeit.

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          Evi Simeoni

          Sportredakteurin.

          Der 50 Jahre alten Isabell Werth ist bewusst, welch ein Privileg es ist, die Zeit der Kontaktsperre auf dem eigenen Gelände im Winterswicker Feld in Rheinberg zu verbringen. Die ständige Sorge um die Pferde hat sie ohnehin trotz all ihrer Erfolge vor dem Abheben bewahrt, und schon seit Jahren redet sie davon, wie dankbar sie ist für ihr Leben auf dem Hof, den sie von den Eltern übernommenen hat, für die Möglichkeiten, die sie sich mit ihrem Talent als Reiterin und Pferde-Ausbilderin erarbeiten konnte, und für die Unterstützung durch ihre Mäzenin Madeleine Winter-Schulze.

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