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Experiment mit Zuschauern : Der Handball will es wissen

  • -Aktualisiert am

Im Fokus: In der Arena Leipzig steigt ein Experiment. Bild: dpa

In Leipzig findet ein Experiment statt, das für viele Sportarten wichtig, vielleicht gar überlebensnotwendig ist. Wie funktionieren Events in einer Halle mit Zuschauern in der Corona-Krise? Gesucht wird die magische Formel.

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          Zu sagen, dass die Sportwelt in diesen Tagen nach Leipzig blickt, ist keine Übertreibung. Das hat nicht nur mit den Fußballprofis von RB und ihrem Auftritt in Lissabon zu tun, beim Finalturnier der Champions League. Für viele im deutschen Sport geht es derzeit um mehr als um den Reiz der Königsklasse und den Ruhm, der sich dort erobern lässt. An diesem Samstag wird in der Arena Leipzig, der Multifunktionshalle im Schatten des RB-Stadions, ein Experiment stattfinden, das für Sportarten jenseits des Fußballs wichtig, vielleicht sogar überlebenswichtig ist. Auch wenn sich statt der erhofften 4200 nur knapp über 2200 Menschen angemeldet haben, die bei Live-Musik von Tim Bendzko dabei sein wollen, nicht zum reinen Vergnügen, sondern als Probanden im Dienste der Wissenschaft – und auch des Sports.

          Christian Kamp
          Sportredakteur.

          In drei verschiedenen Szenarien wollen die Forscher um den Infektiologen Stefan Moritz vom Universitätsklinikum Halle herausfinden, wie so eine Großveranstaltung in geschlossenem Raum unter dem Gesichtspunkt der Besucherströme und Kontakte abläuft – und an welchen Schrauben man vielleicht drehen kann, ohne dass das Risiko einer Corona-Infektion steigt. Szenario eins ist ein mehr oder weniger „normaler“ Konzertablauf aus der Vor-Corona-Zeit, das zweite ein „hygieneoptimierter“, also mit Abstands- und Kontaktregeln, das dritte ein „hygieneoptimierter“ bei halbierter Zuschauerzahl.

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