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Froome nach schwerem Unfall : „Ich bin froh, am Leben zu sein“

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Bereits im Juni zeigte sich Chris Froome trotz Krankenhaus-Aufenthalt zuversichtlich. Bild: AFP

Der im Juni gestürzte Radprofi Chris Froome hat sich in einem Interview an die Schrecksekunden seines Horror-Unfalls erinnert. Trotz schlimmer Verletzungen blickt der Brite optimistisch in die Zukunft.

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          Der viermalige Tour-de-France-Sieger Chris Froome denkt mit Schrecken an seinen fürchterlichen Trainingssturz im Juni zurück. „Ich bin froh, am Leben zu sein“, sagte Froome im Gespräch mit dem Daily Telegraph: „Ich bin dankbar, dass ich auf dem Weg der Besserung bin und wieder ganz der Alte werden kann. Ich werde alles dafür tun.“

          Der Brite war am Rande des Tour-Vorbereitungsrennens Criterium du Dauphine schwer gestürzt und hatte dabei mehrere Knochenbrüche erlitten. Zwischenzeitlich lag Froome auf der Intensivstation. Sein 22 Jahre alter kolumbianischer Teamkollege Egan Bernal nutzte das Vakuum und gewann das wichtigste Radrennen der Welt. Zweiter wurde Ineos-Profi Geraint Thomas (Großbritannien), der Froome bei der Tour 2018 entthront hatte.

          Froome kämpft seit dem Sturz in der Reha um sein Comeback. Der Ehrgeiz treibt ihn dabei an. „Nach einem Sturz, der meine Karriere hätte beenden können, um den fünften Tour-Titel zu kämpfen, würde den Erfolg nur wertvoller machen“, sagte Froome, der auch bei den Olympischen Spielen in Tokio angreifen will und das Einzelzeitfahren sowie das Straßenrennen als „sehr verlockend“ bezeichnete. Zuvor hofft der 34-Jährige darauf, noch vor Jahresende ins Renngeschehen zurückzukehren.

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