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Chaos bei Vuelta-Auftakt : Pool-Panne verdirbt Pole Position

  • Aktualisiert am

Teamzeitfahren bei der Vuelta: Bisweilen eine rutschige Angelegenheit Bild: EPA

Weil ein Swimmingpool ausläuft, stürzen etliche Fahrer in einer rutschigen Kurve beim Teamzeitfahren zum Auftakt der Vuelta. Auch die Mitfavoriten Roglic und Kruijswijk sind betroffen.

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          So hatte sich Rad-Profi Tony Martin sein Renn-Comeback einen Monat nach dem Ausschluss bei der Tour de France nicht vorgestellt. Ein geplatzter Swimmingpool hat die Hoffnungen seiner niederländischen Jumbo-Visma-Equipe auf einen Auftaktsieg beim chaotischen Teamzeitfahren der 74. Spanien-Rundfahrt weggespült. Fast die gesamte Mannschaft kam am Samstag durch die Wasserlache in einer Linkskurve zu Fall. Die beiden Vuelta-Mitfavoriten Primoz Roglic (Slowenien) und Steven Kruijswijk (Niederlande) verloren wie Martin 40 Sekunden auf die siegreiche Astana-Mannschaft.

          „Das war das Worst-Case-Szenario. Wir sind volles Tempo gefahren. Es gab keine Chance, den Crash zu verhindern. Wir konnten nicht mehr reagieren. Glücklicherweise konnten alle weiterfahren“, sagte Martin nach dem Malheur. Wie die Veranstalter erklärten, ist offenbar ein Swimmingpool im Garten eines höher gelegenen Hauses kaputt gegangen. Das Wasser strömte hinunter auf die Straße und sorgte in der Kurve für eine Rutschpartie.

          Immerhin verloren Roglic und Kruijswijk wohl nur etwas Haut auf dem Asphalt und trugen keine schlimmeren Verletzungen davon. „Für die Moral ist das nicht gut“, ergänzte Martin, der sein erstes Rennen fuhr, nachdem er bei der Tour de France wegen einer Rangelei mit Luke Rowe disqualifiziert worden war.

          Team Jumbo Visma im Ziel: 40 Sekunden Rückstand wegen des Sturzes
          Team Jumbo Visma im Ziel: 40 Sekunden Rückstand wegen des Sturzes : Bild: AFP

          Ähnlich wie Jumbo-Visma kam auch das UAE-Team in der Kurve nahezu komplett zu Fall. Und die belgische Deceuninck-Mannschaft wäre fast in den Jumbo-Teamwagen gerauscht, als die Betreuer noch mit dem Aufsammeln der beschädigten Räder beschäftigt waren. Damit nicht genug: Vor dem Start krachte ein Teamwagen von Euskadi-Murias bei zu hoher Geschwindigkeit in die Barrieren.

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