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Bretschneiders Reck-Flieger : Schwierigstes Element der Turn-Geschichte

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Spektakuläre Flugshow: Andreas Bretschneider in der Qualifikation zum Team-Finale bei der Turn-WM in Nanning. Bild: AFP

So ein Element hat es im Turnen noch nicht gegeben: Der Deutsche Andreas Bretschneider versucht bei der WM den doppelten gehockten Rückwärtssalto mit zwei Schrauben.

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          Nur wenige Stunden vor Beginn des Team-Finals bei den Turn-Weltmeisterschaften in Nanning an diesem Dienstag hat das Technische Komitee des Weltverbandes FIG eine historische Entscheidung getroffen. Es stufte den doppelten gehockten Rückwärtssalto mit zwei Schrauben des Chemnitzers Andreas Bretschneider am Reck als erstes H-Teil in der Geschichte des Weltverbandes ein.

          Voraussetzung für die Aufnahme des künftig schwersten Elements in das FIG-Regelwerk, den sogenannten Code d’Pointage, ist aber, dass Bretschneider seinen seit zwei Jahren einstudierten Flieger am Reck im Teamfinale der Weltmeisterschaft in Nanning sauber turnt.

          Das Element war vom Deutschen Turnerbund regelgerecht mit entsprechenden Videos eingereicht worden. Die einzelnen Elemente werden im Code entsprechend ihrer Wertigkeit abgestuft, das heißt für ein A-Teil gibt es 0,1 Punkte, für ein B-Teil 0,2 Zähler und so weiter. Demzufolge wird das erste H-Teil der Turn-Geschichte mit 0,8 Punkten im Ausgangswert berücksichtigt, wenn Bretschneider den Flieger turnt. Er würde dann den Namen „Bretschneider“ erhalten.

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