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Boxer Peter Kadiru : Ein Hamburger Jung und sein großer Traum

  • -Aktualisiert am

„Mein Ziel ist es, ein großer Boxer zu werden“: Peter Kadiru Bild: Picture-Alliance

Vegas, die Weltelite und Pay-TV sind noch ein gutes Stück entfernt. Doch Peter Kadiru steht für die neue, unverbrauchte Generation deutscher Boxer. Aus der ragt er nicht nur physisch heraus.

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          Vor sieben Monaten konnte sich Peter Kadiru persönlich davon überzeugen, welche Ausstrahlung sein Sport im Zentrum der Dinge hat. Da boxte er kurz vor dem 22. Geburtstag im Vorprogramm des Schwergewichts-Duells zwischen Tyson Fury und dem Stallgefährten Tom Schwarz in der Grand Garden Arena des MGM Hotels in Las Vegas. Das Gros der Zuschauer war zu seinem vierten Sieg im vierten Profikampf zwar noch nicht am Ring. Dennoch imponierten ihm die Dimensionen der PR-Maschinerie, die er in den Tagen zuvor erleben durfte. Die waren „wirklich unglaublich“, wie er mit einiger Emphase formuliert: „Wenn du dort Hauptkämpfer bist, siehst du dein Gesicht überall in der Stadt.“

          An diesem Samstag tritt das 1,94 Meter große Schwergewicht erstmals selbst als zweiter Hauptkämpfer auf – und sieht sein Gesicht immerhin hier und dort in seiner Heimatstadt. Zusammen mit dem von Sebastian Formella, Weltergewichts-Champion nach Version der wenig etablierten IBO, prangt es auf den Plakaten zur gemeinsamen Boxnacht zweier Promoter im Hamburger Stadtteil Wilhelmsburg. Dort kämpft Kadiru gegen den 21 Jahre alten Tschechen Tomas Salek um die Junioren-WM des World Boxing Council (WBC). Dieser Titel hat längst nicht die Bedeutung eines regulären Championats. Trotzdem wird ihm das Duell eine kostbare Erfahrung auf höherem Niveau einbringen – ob er es nun für sich entscheiden kann oder nicht.

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