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Segler bei Vendée Globe : Klima-Botschafter Boris Herrmann

Einsatz im Dienste der Wissenschaft: Eine kleine Box im Heck seiner Yacht sammelt über die gesamte Regatta hinweg Daten für das Max-Planck-Institut. Bild: Picture-Alliance

Die Vendée Globe hat Boris Herrmann auf den letzten Kilometern verloren. Ein höheres Ziel aber behält er auch nach seiner Ankunft fest im Blick. Als Segelpionier will er den Menschen die Wunderwelt der Meere näherbringen.

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          Nicht mehr segeln, niemanden mehr sehen – und niemanden mehr sprechen: Am Ende eines schier endlosen Tages wollte Boris Herrmann nur noch bei seiner Frau und seiner im vergangenen Sommer geborenen Tochter sein. Der Skipper wollte die Angst vergessen, die er in den 24 Stunden zuvor hatte, wollte „den Schmerz“, den er bei seiner 80 Tage langen Hatz über die Weltmeere permanent gespürt habe, hinter sich lassen. Endlich den „Stolz“ über das Erreichte überwiegen lassen. Es sei von Anfang an klar gewesen, dass die Vendée Globe „keine Lustreise“ sei, doch sei sie am Ende deutlich „härter gewesen, als ich es mir je vorgestellt habe“, sagte der 39 Jahre alte Hamburger. Dann verabschiedete er sich höflich.

          Komplett allein und ohne Zwischenstopp oder Hilfe von außen hatte sich Herrmann Anfang November mit 32 anderen Skipperinnen und Skippern zum ersten Mal in seinem Leben und als erster Deutscher überhaupt auf die fast 25.000 Seemeilen lange Reise rund um die Welt begeben. Vor diesem Abenteuer hatte er mit der Britin Samantha Davies gesprochen. Sie fragten sich: „Was macht man, wenn man im Rennen ganz hinten liegt?“

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