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Finalsieg über Friedrichshafen : Berlins Volleyballer wieder deutscher Meister

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Obenauf: Die Berlin Volleys um Jeffrey Jendryk (Mitte) besiegen Friedrichshafen im Finale. Bild: dpa

Die Berlin Volleys sind zum vierten Mal in Serie deutscher Meister. Gegen Friedrichshafen gelingt ein Sieg im entscheidenden Spiel. Deren Trainer Vital Heynen verabschiedet sich ohne Titel.

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          Die BR Volleys haben sich in der Finalserie der Volleyball-Bundesliga gegen Rekordpokalsieger VfB Friedrichshafen durchgesetzt und VfB-Trainer Vital Heynen damit den Meistertitel zum Abschied verwehrt. Die Berliner gewannen in einem dramatischen Fünf-Satz-Krimi am Bodensee mit 3:2 (25:17, 25:21, 19:25, 23:25, 16:14) und entschieden die Best-of-five-Serie mit 3:2 für sich.

          Vor 3810 Zuschauern dominierten die Gäste zunächst die Partie, Friedrichshafen geriet mit 0:2 in Rückstand. Doch die Häfler kämpften sich zurück und glichen aus. Im Tiebreak erarbeiteten sich die Berliner früh einen leichten Vorsprung, verspielten diesen aber, so dass sich bis zum Ende ein offener Schlagabtausch entwickelte. Nationalspieler Moritz Reichert verwandelte den Matchball.

          Damit kassierte Friedrichshafen ausgerechnet im Finale die erste Heimniederlage in den Play-offs. Heynen, der 2016 von Trainerlegende Stelian Moculescu übernommen hatte, scheiterte damit auch im dritten Anlauf an den Berlinern. In den vergangenen beiden Jahren hatte der Belgier, der auch die polnische Nationalmannschaft betreut, mit seinem Team ebenfalls den Kürzeren gezogen.

          Für Berlin war es bereits der vierte Meistertitel in Serie und der zehnte insgesamt. Zuletzt hatte der VfB in der Saison 2014/15 den Meistertitel geholt. Unter Heynen holte Friedrichshafen aber dreimal nacheinander den Pokalsieg.

          Heynen, der die polnischen Volleyballer 2018 zum WM-Titel führte, will sich ganz auf die Olympischen Spiele 2020 in Tokio konzentrieren und gibt sein Vereinsengagement daher auf. Sein Nachfolger beim VfB wird Österreichs Nationalcoach Michael Warm.

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