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Giro d’Italia : Berliner Schachmann gewinnt Giro-Etappe

  • Aktualisiert am

Der deutsche Radprofi Maximilian Schachmann nach dem Erfolg bei der 18. Etappe. Bild: AFP

Großer Jubel bei Maximilian Schachmann: Kurz vor Ende des 101. Giro d’Italia fährt der Berliner Radprofi den bislang größten Erfolg seiner Karriere ein. Der Gesamtführende der Italien-Rundfahrt schwächelt.

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          In beeindruckender Manier hat der Berliner Maximilian Schachmann den ersten Etappensieg eines deutschen Radprofis beim 101. Giro d'Italia gefeiert. Der 24 Jahre alte Berliner vom Team Quick-Step holte sich am Donnerstag das schwere 18. Teilstück der Italien-Rundfahrt und sicherte sich den bislang größten Erfolg seiner Karriere.

          Am Ende des langen Schlussanstiegs der Etappe über 196 Kilometer von Abbiategrasso bis Prato Nevoso ließ Schachmann seinen Rivalen in einer Ausreißergruppe keine Chance und kam zehn Sekunden vor Routinier Ruben Plaza aus Spanien ins Ziel. „Es ist großartig. Es ist ein wirklich harter Giro, das macht es noch schöner, wenn man hier ganz oben steht“, sagte Schachmann bei Eurosport. Der 30 Jahre alte Christoph Pfingsten vom Team Bora-hansgrohe durfte sich mit einem Rückstand von 70 Sekunden auf den Sieger über einen starken vierten Platz freuen.

          Schachmann hatte dieses Jahr bislang eine Etappe bei der Katalonien-Rundfahrt gewonnen und auch schon während dieses Giro immer wieder aufhorchen lassen. Bislang stand ein vierter Platz bei der fünften Etappe als bestes Resultat für ihn zu Buche.

          Die Spitzenfahrer um den Gesamtführenden Simon Yates hatten bei der Bergankunft der viertletzten Etappe einen großen Rückstand von mehr als elf Minuten. Dabei zeigte der britische Spitzenreiter Schwächen und musste seinen ärgsten Verfolger Tom Dumoulin aus den Niederlanden im Schlussanstieg ziehen lassen. Yates verlor eine knappe halbe Minute auf den Vorjahressieger und liegt nun nur noch 28 Sekunden vor Dumoulin.

          Schachmann und Pfingsten hatten sich in einer insgesamt zwölfköpfigen Spitzengruppe auf der bis zum letzten Berg weitgehend flachen Etappe frühzeitig vom Hauptfeld abgesetzt. Gemeinsam mit Mattia Cattaneo setzte sich Schachmann vor dem Ziel ab, Pfingsten und Plaza kamen jedoch immer wieder heran. Mit einem unwiderstehlichen Antritt dominierte Schachmann jedoch seine Konkurrenten.

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