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Berlin Volleys sind Meister : Machtwechsel im Volleyball

  • Aktualisiert am

Beim Block: Paul Carroll und Ricardo Galandi von den Berlin Volleys. Bild: dpa

Ein Herzschlagfinale hat es entschieden: Deutscher Meister im Volleyball sind die Berlin Volleys. Mit ihrer Titelverteidigung zementieren sie den Machtwechsel.

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          Nach einem Herzschlagfinale haben die Berlin Volleys den Machtwechsel im deutschen Volleyball zementiert. Die Mannschaft des australischen Trainers Mark Lebedew verteidigte am Sonntag beim Erzrivalen VfB Friedrichshafen ihren Titel und holte damit zum fünften Mal die deutsche Meisterschaft.

          Mit dem hauchdünnen 3:2 (25:23, 25:22, 23:25, 22:25, 15:11) errang Berlin vor 3300 Zuschauern im vierten Finale den nötigen dritten Sieg in der Best-of-Five-Serie - fast hätte der Club aber eine 2:0-Satzführung noch verspielt. Nach dem prickelnden Gipfeltreffen endet hingegen für den Rekordmeister vom Bodensee und Coach Stelian Moculescu erstmals seit dessen Amtsantritt 1997 eine Saison titellos.

          Der erwartete Krimi

          Spiel vier war der erwartete Krimi - spannend von der ersten Minute an. Zunächst konnte sich keines der beiden Teams im ersten Satz entscheidend absetzen, beim 21:18 lag der VfB dann erstmals deutlich in Front. Doch angeführt von Starspieler Robert Kromm kamen die Gäste heran. Friedrichshafens Kapitän Joao José machte zwar noch das verheißungsvolle 23:21 - danach gelang dem VfB jedoch kein Punkt mehr. Die Berliner, bei denen Diagonalangreifer Paul Carroll erneut in starker Form war, gewannen Satz eins mit 25:23.

          Keine Lust auf die erste titellose Saison seit 1997 - die Fans des Clubs vom Bodensee trieben ihre Spieler lautstark an. Die Mannschaft von Coach Lebedew bewahrte aber auch im zweiten Satz kühlen Kopf. Beim 19:14 schien der Abschnitt für die Volleys schon gewonnen, doch die Hausherren verkürzten noch mal. Am Ende fuhren Kromm & Co. auch den zweiten Durchgang mit 25:22 sicher ein.

          Der zwölfmalige Meister vom Bodensee erwischte in Abschnitt drei den besseren Start. 16:10 für den VfB lautete die Zwischenbilanz. Die Volleys steckten jedoch nicht auf und verkürzten. Moculescus Schützlinge holten den dritten Durchgang aber knapp mit 25:23.

          Der Thriller spitzte sich zu. Die Führung wechselte in Abschnitt vier munter hin und her. Dann setzte sich Friedrichshafen auf 22:19 ab und glich nach Sätzen aus. Die Berliner gingen fast schon spürbar geknickt in den Entscheidungsdurchgang. Nach einem 5:9 rappelten sie sich aber wieder auf und durften am Ende verdient jubeln.

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