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Volleyball : Anpassen, um zu gewinnen

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Der Block steht: Berlin gewinnt gegen Friedrichshafen. Bild: dpa

Titelverteidiger Berlin Volleys gleicht im Finale um die deutsche Volleyball-Meisterschaft nach einem Krimi gegen Friedrichshafen aus. VfB-Kapitän Steuerwald blickt schon voraus.

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          Titelverteidiger Berlin Volleys hat sich im Kampf um die deutsche Volleyball-Meisterschaft zurückgemeldet. Im zweiten Playoff-Finalspiel gegen den VfB Friedrichshafen gewann der Hauptstadtclub am Donnerstag vor der Saison-Rekordkulisse von 7309 Zuschauern in der Max-Schmeling-Halle mit 3:2 (17:25, 25:22, 28:26, 21:25, 15:13). In der Serie Best of five steht es damit nach Siegen 1:1. Die dritte Partie folgt am Sonntag in Friedrichshafen.

          Die Gastgeber fanden anfangs gar nicht ins Spiel. Für den erneut schwächelnden Hauptangreifer Benjamin Patch wechselte Volleys-Trainer Cedric Enard bereits früh beim Stande von 6:13 Kyle Russell ein. Doch aus solider Annahme heraus und mit harten Aufschlägen bestimmte der VfB den Auftaktsatz deutlich.

          Mit verbesserter Blockarbeit und dem zuverlässig punktenden US-Amerikaner Russell fanden die Volleys ihren Rhythmus. Dabei erreichte der Spannungsbogen seinen Höhepunkt im dritten Durchgang. Da führte der VfB schon 24:22, konnte danach aber drei Satzbälle nicht nutzen. Nach dem Ausgleich zum 25:25 durch Samuel Tuia übernahmen die BR Volleys das Kommando, Russell verwandelte den zweiten Satzball für sein Team.

          „Den dritten Satz hätten wir gewinnen müssen, dann hätte es vielleicht anders ausgesehen“, sagte VfB-Kapitän Markus Steuerwald nach dem Spiel. Angeführt von dem Polen Bartlomiej Boladz sowie dem Griechen Athanasios Protopsaltis kämpfte sich der VfB zwar noch einmal zurück ins Spiel und gewann den vierten Satz.

          Der Tiebreak entschied schließlich die hochklassige und spannende Partie. Russell, bester Akteur bei den Volleys, nutzte nach ausgeglichenem Verlauf den zweiten Matchball für die Berliner zum Sieg. „Wir hatten vielleicht heute zu wenig Druck im Aufschlag und haben deshalb verloren“, analysierte Steuerwald, schaute aber optimistisch voraus: „Am Sonntag geht es weiter. Nach dem ersten Spiel musste Berlin etwas ändern, jetzt eben wir. Wer sich am Ende am besten anpassen kann, wird die Serie gewinnen.“

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