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Lukaschenka und der Sport : Kuscheln mit dem Autokraten

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Lächeln auf dem Eis: Aleksandr Lukaschenka (Mitte) und Wladimir Putin (rechts, Bild von 2014) Bild: AFP

Aleksandr Lukaschenka, vom eigenen Volk ausgebuhter Präsident von Belarus, mischt im Sport mit. Vom Eishockey wird er hofiert. Nächstes Jahr will Lukaschenka sicher beim WM-Finale sein. Aber vielleicht geht er ja vorher k.o.

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          So ein K.o. kann was Feines sein, sofern man nicht gerade selbst einen Schwinger auf die Rübe bekommt. Es tut zum Beispiel gut, darüber nachzudenken, wer zurzeit alles auf die eine oder andere Art k.o. gehen sollte, auf dass die Welt ein kleines bisschen besser werde.

          Donald Trump bei der Wahl im November wäre recht. Und Gianni Infantino, der ungerührt weiter als Fußball-Weltpräsident und Mitglied des Internationalen Olympischen Komitees von den Werten des Sports faseln darf, obwohl in der Schweiz ein Strafverfahren gegen ihn läuft. Aber natürlich ist Infantino in Autokratenkreisen ein kleines Licht, etwa im Vergleich zu Aleksandr Lukaschenka.

          Der ist nicht nur vom eigenen Volk, auch vielen Sportlern, ausgebuhter Präsident von Belarus, sondern auch Präsident des Nationalen Olympischen Komitees seines Landes. Sein Sohn Viktor ist Erster Vizepräsident. Aus dem Kreis der Spitzenfunktionäre des Sports kuschelt besonders gerne René Fasel vom Eishockey mit ihm. Nächstes Jahr will Lukaschenka sicher beim Finale der Eishockey-WM, die er in Teilen nach Minsk geholt hat, auf der Ehrentribüne sitzen. Aber vielleicht geht er ja vorher k.o.

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