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Tischtennis-EM in Rumänien : Beide deutsche Teams im Finale

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Patrick Franziska lässt die EM-Absagen der beiden Topstars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov vergessen Bild: dpa

Die deutschen Tischtennis-Nationalteams erhielten vor der Mannschafts-EM in Rumänien mehrere prominente Absagen. Trotzdem erreichen Frauen und Männer das Finale.

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          Bei der Tischtennis-Team-EM in Rumänien spielen beide deutschen Mannschaften am Sonntag um den Titel. Die Männer besiegten am Samstagabend im Halbfinale das Überraschungsteam aus Dänemark mit 3:0 und treffen jetzt im Endspiel auf Russland (Sonntag, 15.00 Uhr). Die Frauen setzten ihren unerwarteten Siegeszug bereits am Vormittag beim 3:1-Erfolg gegen Portugal fort. Ihr Finalgegner um 12.00 Uhr sind die Titelverteidigerinnen aus Rumänien.

          Bei den Männern machen Patrick Franziska (Saarbrücken), Benedikt Duda (Bergneustadt) und Dang Qiu (Düsseldorf) die EM-Absagen der beiden Topstars Timo Boll und Dimitrij Ovtcharov weiterhin vergessen. Der deutsche Einzel-Meister Duda ließ gleich zum Auftakt dem dänischen Topspieler Jonathan Groth keine Chance. Franziska und Dang punkteten danach gegen Anders Lind und Tobias Rasmussen. „Ich bin sehr zufrieden mit meiner Leistung, habe auch in den engen Phasen sehr gut gespielt“, sagte Franziska: „Im Finale müssen wir alle unser bestes Tischtennis spielen. Die Russen haben die Schweden mit 3:0 geschlagen, die hier der Favorit auf den Titel waren. Die laufen richtig heiß.“

          Beim Endspiel-Gegner Russland ist kein Spieler älter als 20 Jahre. Wladimir Sidorenko (19) und Lew Katsman (20) spielen in der Bundesliga für den TTC Neu-Ulm, Maksim Grebnew (19) steht beim TSV Bad Königshofen unter Vertrag. Das junge Trio schlug den Titelfavoriten Schweden im Halbfinale mit 3:0.

          Entscheidende Spielerin: Die 24-jährige Nina Mittelham vom Champions-League-Sieger TTC Berlin Eastside
          Entscheidende Spielerin: Die 24-jährige Nina Mittelham vom Champions-League-Sieger TTC Berlin Eastside : Bild: dpa

          Ohne Petrissa Solja, Han Ying und Shan Xiaona ist der Final-Einzug der deutschen Frauen eine ähnlich große Überraschung. Entscheidende Spielerin gegen Portugal war die 24-jährige Nina Mittelham vom TTC Berlin Eastside, die mit Shao Jieni und Yu Fu beide Top-Spielerinnen des Gegners schlug. Sabine Winter (Schwabhausen) hatte zum Auftakt gegen Yu Fu verloren. Nach Mittelhams Ausgleich brachte Chantal Mantz (Langstadt) die deutsche Mannschaft gegen Ines Matos in Führung.

          „Ich bin so unglaublich stolz auf die Mädels und die Leistungen, die sie bislang zeigen. Sie fighten einfach um jeden Punkt und jede für jede“, sagte die neue Bundestrainerin Tamara Boros.

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