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Bei der WM in Japan : Rugbyspieler wollen Tätowierungen verstecken

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Samoas Ah See Tuala tritt beim Spiel gegen die deutsche Rugby-Auswahl den Ball. Bild: dpa

In der samoanischen Kultur sind sie Tradition, in Japan hingegen werden Tattoos noch immer oft mit der Mafia in Verbindung gebracht. Aus Rücksicht auf die WM-Gastgeber setzen Samoas Rugbyspieler nun ein Zeichen des Respekts.

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          Aus Rücksicht auf japanische Vorbehalte gegen Tätowierungen wollen Rugbyspieler bei der bevorstehenden Weltmeisterschaft in Japan ihre Körperverzierungen verdecken. So wollen die Spieler aus Samoa, wo das Tragen von Tattoos Tradition ist, an einzelnen Trainingsorten ihrer Gastgeber eng anliegende Sportkleidung tragen. In Japan werden Tätowierungen immer noch häufig mit der heimischen Mafia, der Yakuza, in Verbindung gebracht. So werden Tattoo-Träger oftmals in den berühmten Onsen-Naturbädern abgewiesen.

          Doch das ist nicht mehr überall so. Inzwischen gibt es in Japan auch Betreiber von Bädern, die das nicht mehr ganz so eng sehen. So hätten viele Onsen im Wissen, dass zur Rugby-WM viele Spieler und Fans mit Tätowierungen kommen könnten, ihre Vorschriften während des Turniers gelockert, wie der Rugby-Weltverband auf seiner Webseite mitteilt.

          Die Spieler aus Samoa, wo schon Jungs ihr erstes Tattoo als Zeichen der Zugehörigkeit zur Gesellschaft bekommen, wollen Respekt gegenüber ihren Gastgebern zeigen. Für jene Trainingsorte in Japan, wo man die Tätowierungen nicht zeigen könne, habe man enge Kleidung zur Abdeckung der Körperverzierungen erhalten, erklärte Samoas Teamchef Va’elua Aloi Alesana. Das gelte aber nur für Schwimmbäder, während des Trainings könne man mit der normalen Sportbekleidung herumlaufen, erklärte er.

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